23 Oktober 2018

Im kriselnden Autosektor häufen sich die Gewinnwarnungen

Harte Zeiten für Aktionäre von Unternehmen aus der Automobilindustrie. Zuletzt hatte Daimler wieder einmal negativ überrascht: Der weltgrößte Premiumhersteller hat nur wenige Monate nach der Gewinnwarnung vom Juni den Ausblick für 2018 erneut gesenkt. Nachdem das Papier anfänglich auf ein Fünf-Jahres-Tief eingebrochen war, konnte es sich anschließend wieder erholen.
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Daimler kämpft aber nach wie vor mit vielen Problemen, insbesondere mit der Diesel-Krise. Nachdem das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wegen einer illegalen Abschalteinrichtung den Rückruf von rund 700.0000 Fahrzeugen gefordert hatte, begann der Konzern im September mit der Software-Nachrüstung. Zudem belastet die schwächelnde Nachfrage nach Transportern und Bussen die Profitabilität. Laut den vorläufigen Zahlen ist daher der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal auf 2,5 Mrd. Euro eingebrochen - gegenüber 3,4 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum - und liegt damit rund 0,5 Mrd. Euro unter den Erwartungen. Daimler hat zudem gewarnt, dass sowohl der operative Gewinn der Pkw-Sparte, als auch des Konzerns „deutlich unter Vorjahresniveau“ liegen werde.


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Daimler


Autozulieferer Michelin reißt Aktien der Wettbewerber mit in die Tiefe

Einen Tag vor Daimler hatte der französische Autozulieferer Michelin seine Prognose für den Markt gesenkt und gewarnt, dass sich die Abschwächung im vierten Quartal beschleunigen werde. Demnach soll der branchenweite Absatz von Pkw-Reifen im Gesamtjahr um lediglich 0,5 Prozent zulegen statt der zuvor prognostizierten 1,5 Prozent. Die Verkäufe von Lkw-Reifen sollen sogar um 1,5 Prozent sinken. Das Unternehmen warnte, dass die Verkäufe des Konzerns im dritten Quartal in Westeuropa und China gesunken seien, bei Ersterem hätte es am neuen Abgastestverfahren WLTP gelegen, bei Letzterem am seit Monaten schrumpfenden Pkw-Markt im Reich der Mitte. Im Anschluss an diese Nachrichten war die Michelin-Aktie eingebrochen und hat jene der US-Konkurrenten Copper Tire & Rubber sowie Goodyear mit nach unten gerissen.

Die Serie schlechter Nachrichten für den Automobilsektor reißt nicht ab. Zuletzt hat der Autozulieferer Leoni eine Gewinnwarnung abgegeben und in das gleiche Horn wie Michelin gestoßen. Gründe seien die schwächere Nachfrage aus China, der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Umstellung auf WLTP. Das Papier ist auf ein 15-Monats-Tief eingebrochen.


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LEONI


Vor Daimler und den Autozulieferern hatte der weltweit zweitgrößte Premiumhersteller BMW die 2018er-Prognose reduziert und damit Investoren enttäuscht. Dafür gab es mehrere Gründe: Wettbewerber haben vor der Umstellung auf das neue WLTP-Abgastestverfahren ihre Fahrzeuge mit kräftigen Preissenkungen in den Markt gedrückt. In dem Umfeld habe sich BMW beim Vertrieb zurückgehalten, was den Absatz beeinträchtigt habe. Zudem hätte der globale Handelskonflikt zu starken „Verwerfungen in der Nachfrage und Belastungen im Preisumfeld auf mehreren Automobilmärkten“ geführt. Wegen diesen Entwicklungen werde die Gewinnmarge im Autobereich statt der angepeilten 8 bis 10 Prozent lediglich „mindestens 7 Prozent“ erreichen. Es wäre das erste Mal seit dem Krisenjahr 2009, dass die Marke von 8 Prozent nicht erreicht würde.


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BMW


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