Handeln


Börsliche Kauf- und Verkaufsaufträge werden entweder über die Börse Stuttgart (EUWAX) oder Frankfurt (Börse Frankfurt Zertifikate AG) abgewickelt. Hier können Anleger börsentäglich zwischen 09:00 Uhr und 20:00 Uhr ordern.

 

 

Da HSBC als Market Maker an den Börsen laufend handelbare Kurse für die von HSBC angebotenen Produkte stellt, ist die Liquidität in diesen Produkten ständig gewährleistet, selbst wenn ansonsten keine börslichen Umsätze vorhanden sind. Der vom Market Maker gestellte Kurs an den Börsen muss bei Hebelprodukten, wie z.B. Turbo-Optionsscheinen, Mini Future Zertifikaten und Smart-Mini Future Zertifikaten für mindestens 3.000 Euro bzw. 10.000 Stück Gültigkeit haben. Bei Anlagezertifikaten, wie Bonus-, Garantie-Zertifikaten oder Aktienanleihen, muss der vom Market Maker gestellte Kurs für mindestens 10.000 Euro bzw. bei stücknotierten Anlagezertifikaten für mindestens 10.000 Stück Gültigkeit haben. Die in der Praxis gehandelten Stücke und Volumen überschreiten diese Mindestquotierungen in der Regel allerdings deutlich. Eine generelle Begrenzung des Handelsvolumens seitens des Emittenten gibt es hierbei nicht, allerdings können die gestellten Preise auch von den jeweiligen Ordervolumina abhängen.

Der börsliche Handel bietet gegenüber dem Direkthandel mit dem Emittenten den Vorteil einer bestehenden Börsenaufsicht und einer Preisfindung an der Börse. Um Wertpapiergeschäfte über die Börse zu tätigen ist ein Zugang bei Onlinebroker nicht notwendig. Börsliche Geschäfte können Anleger über jede Hausbank abwickeln.

Bei börslichen Kauf- und Verkaufsaufträgen haben Anleger die Möglichkeit neben unlimitierten Orders auch so genannte Order-Zusätze zu nutzen. So besteht beispielsweise die Chance, mögliche Verluste zu begrenzen oder von hektischen Kursbewegungen zu profitieren.

Unlimitierte Kauf- und Verkaufsaufträge:
Soll ein Kaufauftrag zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt werden, unabhängig davon, ob dieser über, gleich oder unter dem letzten festgestellten Kurs notiert, wählen Anleger den Zusatz "Billigst". Diese Vorgehensweise kann auch bei Verkaufsaufträgen, in diesem Fall durch den Zusatz "Bestens", erfolgen.

Limitierte Kaufaufträge:

Order-Zusatz "Limit":

Soll ein Kaufauftrag zu einem bestimmten Kurs oder einem günstigeren ausgeführt werden, wählen Anleger den Zusatz "Limit" und fügen die gewünschte Kursmarke hinzu. Erreicht oder unterschreitet der Kurs des Wertpapiers das eingegebene Limit, wird die Order in Höhe des Limits oder einem günstigeren Kurs ausgeführt, sofern der Kurs des Wertpapiers das Limit unterschreitet.

Order-Zusatz "Stop Buy":

Kaufaufträge, die ab Erreichen eines Kurses ausgeführt werden sollen, werden mit dem Zusatz "Stop Buy" versehen. Sobald der Kurs eines Wertpapiers die eingegebene Kursmarke erreicht, wird der Auftrag billigst, d.h. zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Limitierte Verkaufsaufträge:

Order-Zusatz "Limit":

Verkaufsaufträge, die zu einem bestimmten Kurs bzw. einem darüber liegenden Kurs ausgeführt werden sollen, werden mit dem Zusatz "Limit" versehen. Die Ausführung der Order erfolgt in diesem Fall, sobald der Kurs des Wertpapiers das Limit erreicht bzw. überschreitet.

Order-Zusatz "Stop Loss":

Soll ein Verkaufsauftrag ab Erreichen oder Unterschreiten eines eingegebenen Kurses "bestens" ausgeführt werden, wählen Anleger den Zusatz "Stop Loss". Sobald der Kurs eines Wertpapiers das eingegebene Limit erreicht, wird die Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Der Order-Zusatz Stop Loss kommt in der Praxis sehr häufig zum Einsatz. Mit Hilfe des Stop Loss Limits können Anleger mögliche Verluste aus unerwünschten Kursrückgängen begrenzen.