25 Juli 2017

Branche der Woche: Daimler und BMW – Schlusslichter im DAX!

Die Papiere von Daimler und BMW gehören in diesem Jahr zu den Schlusslichtern im DAX. Mit einem Kursverlust von 14 Prozent gegenüber Ende 2016 belegt sie den letzten Rang im DAX, knapp vor BMW mit einem Minus von 11 Prozent. Hingegen hat der DAX in dem Zeitraum trotz des jüngsten Rückgangs um 6,7 Prozent zugelegt.
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Der Autosektor, hat sich in der vergangenen Zeit eingetrübt. So war der US-Markt für Pkws im zweiten Quartal um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Das belastet die Daimler Tochter Mercedes Benz-Pkw, die zuletzt 13,7 Prozent ihrer Fahrzeuge in den USA absetzt hat. Für zusätzlichen Druck sorgt, dass die Konkurrenten versuchen mit rekordhohen Preisnachlässen den Absatz anzukurbeln. Das verschärft den Preisdruck, dem sich die Premiumhersteller Daimler und BMW kaum entziehen können. Die schwache US-Wirtschaft belastet zudem die Lkw-Verkäufe. Das ist ebenfalls eine Herausforderung für Daimler.


Produktidee: Open End-Turbo- Optionsschein auf Daimler

Markterwartung Basiswert Produktart Knock-out-Barriere Hebel WKN
Steigende Kurse Daimler Call 54,3829 EUR 9,01 TD7377
Fallende Kurse Daimler Put 67,2191 EUR 9,53 TD9EES

Stand: 25.07.2017 – 12:54 Uhr

Ebenso wie der Pkw-Markt in den USA schwächelt auch jener in China, nachdem die Steuern für Fahrzeuge mit einem Hubraum von maximal 1,6 Litern am Jahresanfang angehoben worden waren. Das bremst den Absatz der Branche. Im zweiten Quartal lagen die Verkäufe um ein Prozent unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig hat der Markt in der Euro-Zone nach dem Boom-Jahr 2016 ebenfalls einen Gang zurückgeschaltet. So lag der Absatz im zweiten Quartal lediglich drei Prozent über Vorjahresniveau. Verschärft werden die Probleme für die deutschen Autohersteller durch den kräftigen Anstieg des Euro. Er hat im Vergleich zu Ende 2016 gegenüber dem Dollar und dem Renminbi deutlich zugelegt, wodurch deutsche Autos in den USA und China teurer werden.

Wie es mit den Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen weitergeht, könnte unter anderem auch von den Nachrichten zur Kartell-Thematik abhängen.

 

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