04 Oktober 2018

Übernahmewelle im Luxussektor setzt sich fort?

Mehr Wachstum will Michael Kors für Versace generieren und kauft das legendäre italienische Label für eine unternehmensinterne Rekordsumme. Die Konkurrenz schläft allerdings nicht und so möchte Branchenprimus LVMH auch sein Modelabel Celine nach vorne bringen.
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Die schillernde italienische Luxusgüterfirma Versace hat durch extravagante Mode ihren Ruhm begründet. Der US-Modekonzern Michael Kors und sein Chef John Idol wollen nun die Gelegenheit nutzen und das Geschäft von Versace nach dem Kauf für 1,83 Mrd. Euro auf eine neue Ebene heben. Idol strebt für die Tochter einen jährlichen Umsatz von zwei Mrd. Dollar an, dazu sollen 100 neue Filialen eröffnet werden, womit die Zahl auf rund 300 steigen würde. Gleichzeitig werde kräftig in den Internethandel investiert und die Expansion nach Asien vorangetrieben, insbesondere nach China, Japan und Südkorea. Versace war 2017 bei Umsätzen von 686 Mio. Euro die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Idol will zudem den Mutterkonzern Michael Kors in Capri Holdings umbenennen, während er seine Mehrmarkenstrategie im Luxusbereich vorantreibt.

Mit dem Versace-Deal geht die Übernahmewelle in der Branche weiter, womit immer weniger kleine Marken selbständig bleiben. Der Kors-Wettbewerber Tapestry hatte 2017 den Handtaschenhersteller Kate Spade für 2,4 Mrd. Dollar gekauft, zwei Monate später hat Kors den Schuhproduzenten Jimmy Choo für 1,2 Mrd. Dollar erworben.


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Luxusbranche bekommt Gegenwind

Der Branchenprimus LVMH hat Ende September für Furore gesorgt, als Star-Designer Hedi Slimane seine erste Kollektion für das Label Celine, das bislang vor allem für seine Damenmode und Leder-Accessoires bekannt ist, präsentiert hat. Mit Slimanes Einstieg verändert sich die Marke allerdings: Das Label bekommt eine Männerkollektion und eine Haute-Couture-Reihe. LVHM möchte auch wirtschaftliche Erfolge mit Slimane feiern, so wie zu seinen Zeiten bei Saint Laurent. Die Ziele sind Celines Umsatz innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln oder zu verdreifachen. Nach der Rekordfahrt in diesem Jahr tendiert die LVMH-Aktie seit einigen Monaten seitwärts, der Börsenwert liegt bei 155 Mrd. Euro. Der Konzern hatte im zweiten Quartal ein Umsatzplus von elf Prozent erzielt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Ob es ein guter Zeitpunkt für den Versace-Kauf war, werden die nächsten Jahre zeigen. Die Researchfirma Bain & Company hat Anfang Juni prognostiziert, dass der weltweite Umsatz der Branche im laufenden Jahr währungsbereinigt um sechs bis acht Prozent auf 276 bis 281 Mrd. Euro steigen werde. Antriebsmotor sei der chinesische Markt, der um 20 bis 22 Prozent zulegen werde. Zudem nehme der Internethandel zu. Bis 2025 soll das Wachstum bei durchschnittlich 4 bis 5 Prozent pro Jahr liegen und damit der Erlös auf 366 bis 390 Mrd. Euro klettern.

Allerdings haben sich seit der Veröffentlichung der Studie die Perspektiven für die Weltwirtschaft gerade wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China eingetrübt. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen hatte LVMH-Finanzchef Jean-Jacques Guiony gesagt, dass wegen der US-Strafzölle und anderer wirtschaftlicher Unsicherheiten „die aktuellen Trends logischerweise nicht in das zweite Halbjahr fortgeschrieben werden können.“


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