In diesem Artikel erwartet Sie:
- Die bisherigen Performances des DAX® im März
- Die bisherigen Monatsrenditen vom DAX® im März
- Der besten und schlechtesten DAX®-März-Monate
- Die besten und schlechtesten DAX®-März-Tage
- Die Verteilung der DAX®-Märzrenditen
- Die März-Volatilitäten im Vergleich
Liebe Leserinnen und Leser der HSBC Marktbeobachtung,
wie bereits aus vergangenen Ausgaben bekannt, widmen wir uns auch in dieser Ausgabe der Verhaltensanalyse des DAX® in einzelnen Monaten seit seiner Einführung im Juli 1988. In dieser Ausgabe blicken wir genauer auf die März-Historie. Was könnte uns im kommenden Monat erwarten?
Klassischerweise betrachten wir zu Beginn erneut einen hypothetischen Marktteilnehmer, der ausschließlich im März investiert war. Dabei beleuchten wir, welche Rendite er mit dieser Strategie erzielt hätte. Die zugrunde liegende Methodik bleibt unverändert: Der Ausgangspunkt ist der Schlusskurs des Vormonats, sprich des Februars. Der letzte Tagesschlusskurs des März markiert wiederum das Ende der Performanceberechnung des jeweiligen Jahres. Als Datengrundlage dienen die Jahre 1988 bis 2025.
In der Grafik „DAX® März-Performance“ zeichnet sich ein interessantes Bild ab. Während zwischen 1988 und 2009 ein schwankendes „Nullsummenspiel“ zu beobachten ist, ergibt sich danach bis zur Coronakrise 2020 ein relativ konstanter Anstieg. Folglich fiel die Performance im Jahr 2020 rasant unter das Startniveau, sodass sich ein Drawdown von über 5 Prozent ergab. Im Anschluss feierte der DAX® in den folgenden März-Monaten jedoch sein Comeback. Letztendlich wäre der hypothetische Investor, nach mehreren Rückschlägen, bei rund 25 Prozent Rendite gelandet. Auffällig ist die sichtbare Kursschwankung der Performance, die bereits auf eine erhöhte Volatilität hinweist.

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.
In der folgenden Grafik veranschaulichen wir die März-Performances für die einzelnen Jahre gesondert, wobei die Auf- und Abwärtsphasen deutlich werden. Hier ist auffällig, dass sich die Auf- und Abwärtsphasen alle ein bis drei Jahre abwechseln. Das Nullsummenspiel des hypothetischen März-Investors lässt sich also auch hier wiederfinden und bietet einen weiteren Hinweis auf einen wechselhaften März. Im Jahr 2020, mit dem Beginn der Coronakrise, verzeichnete der DAX® ein historisches Kursminus von etwa 16,45 Prozent, die schlechteste März-Performance aller Zeiten. Im Jahr 2010 gelang dem DAX® seine beste März-Performance von knapp 10 Prozent. Eine ähnlich gute Performance gelang dem DAX® im März 1990, 1998 und 2021.

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.
Bisher haben wir nur betrachtet, wie sich die einzelnen März-Monate über die Jahre entwickelten. Im Folgenden gehen wir jedoch tiefer und analysieren die einzelnen Tage der Märzmonate. Zunächst untersuchen wir die Wochentage und ermitteln jeweils den historisch besten sowie den schlechtesten Märzmonat in der Geschichte des DAX®. Die Ergebnisse sind in folgender Grafik dargestellt:

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.
Anhand der Extremwerte der Renditen je Wochentag lässt sich die historische Schwankungsbreite besser nachvollziehen. Allen voran thront der Donnerstag mit einem negativen Extremwert von etwa -12,2 Prozent. Dahingegen kann der Dienstag mit einem positiven Extremwert von knapp 11 Prozent überzeugen. Die Schwankungsbreite ist an jedem Tag auffällig hoch, wobei der Freitag mit einer Spanne von -4,4 Prozent bis 5,1 Prozent noch den niedrigsten Wert aufweisen kann. Dennoch handelt es sich um eine relativ hohe Schwankungsbreite, weshalb hier von schwankungsarm nicht die Rede sein kann.

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist
kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.
Die obige Grafik zeigt, wie häufig die Tagesrenditen in bestimmten Intervallen lagen. Insbesondere fallen die Intervalle für die Tagesrenditen von 0 bis 1 Prozent sowie von 1 bis 2 Prozent auf. Allein in diesen beiden Bereichen liegen über 65 Prozent aller Tagesrenditen in der gesamten Geschichte. In seiner Gesamtheit fallen etwa drei Viertel aller Handelstage im März positiv aus. Das heißt, dass 602 von 804 Tagen positiv waren.
Abschließend betrachten wir wie gewohnt die historische Volatilität des DAX® und vergleichen sie mit der Volatilität im März. Die schwarze Säule gibt die Gesamtvolatilität des DAX® an, während die rote Säule die historische Volatilität des März zeigt. Diese fällt deutlich höher aus als die Gesamtvolatilität des DAX®. Entsprechend folgt, dass wir statistisch gesehen im März mit einer höheren Volatilität rechnen dürfen.

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von LSEG-Daten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft.
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