Zins- und Geopolitikthemen bestimmten die Woche: Der DAX® schwebt in Richtung eines neuen Allzeithochs, während Dow Jones®, S&P 500® und Nasdaq‑100 Index® vor allem auf schwankende Anleiherenditen und hohe Ölpreise reagierten. Im Fokus standen zudem Europas Gaspreisrisiko, sowie Unternehmensnews zu Nvidia, Salesforce und Marvell Technologies.
Globaler Aktienmarkt – DAX® nahe Allzeithoch, US-Indizes schwanken
An den Aktienmärkten überwog in dieser Woche ein stabiles Gesamtbild. Der DAX® hielt sich in der Nähe seiner Rekordstände, und auch die großen US-Indizes notierten weiter auf hohem Niveau. Das Marktumfeld blieb dabei von Schwankungen in Öl- und Benzinpreisen, gestiegenen Renditen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Auf den offiziellen Indexseiten wurden zuletzt rund 26.490 Punkte beim DAX, 7.700 Punkte beim S&P 500, 53.600 Punkte beim Dow Jones Industrial Average und 29.500 Punkte beim Nasdaq-100 ausgewiesen. Damit setzte sich die stabile Grundtendenz fort.
Wichtige Entwicklungen auf geopolitischer Ebene
Im Hintergrund blieb die geopolitische Lage im Nahen Osten ein relevanter Einflussfaktor. Für die Märkte standen dabei vor allem mögliche Auswirkungen auf Energiepreise, Renditen und die allgemeine Risikobereitschaft im Fokus. Das Umfeld blieb damit von Unsicherheit geprägt, ohne dass es im Wochenverlauf zu einer klaren Entspannung kam.
Zentrale konjunkturelle Ereignisse
In Deutschland standen in dieser Woche vor allem Wachstums- und Fiskaldaten im Mittelpunkt. Nach Angaben von Destatis stieg das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal. Zugleich meldete das Statistische Bundesamt für das erste Halbjahr 2026 ein staatliches Finanzierungsdefizit von 71,30 Mrd. EUR, was einer Defizitquote von 3,1 % des BIP entspricht.
Bereits die bestätigten Juli-Inflationsdaten hatten zudem gezeigt, dass die Verbraucherpreise in Deutschland um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr zulegten. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex lag ebenfalls bei 2,8 %, während die Kerninflation bei 2,4 % ausgewiesen wurde. Für den Euroraum lag die Inflationsrate im Juli laut EZB-Datenportal bei 2,9 %. Der von der EZB veröffentlichte Referenzkurs des US-Dollar zum Euro lag am 25. August bei 1,1662.
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Bedeutende Unternehmensnachrichten
Auf Unternehmensseite rückte vor allem NVIDIA in den Mittelpunkt. Der Konzern meldete für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,20 Mrd. USD, was einem Anstieg von 106 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die GAAP-Bruttomarge lag bei 75,0 %, das verwässerte GAAP-Ergebnis je Aktie bei 2,46 USD. Die Zahlen unterstreichen, dass die Nachfrage nach KI-bezogener Infrastruktur aus Unternehmenssicht weiter hoch bleibt.
Ebenfalls aus dem Technologiesektor meldete Marvell Technology neue Quartalszahlen. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 berichtete das Unternehmen einen Umsatz von 2,739 Mrd. USD und damit rund 37 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Das GAAP-Nettoergebnis lag bei 308,0 Mio. USD, das Non-GAAP-Ergebnis je Aktie bei 0,94 USD. Der operative Cashflow belief sich auf 605,5 Mio. USD. Für das dritte Quartal stellte Marvell einen Umsatz von etwa 3,150 Mrd. USD, jeweils mit einer Bandbreite von rund 5 %, in Aussicht.
Auch Salesforce veröffentlichte in dieser Woche ein beachtetes Quartalsupdate. Das Unternehmen hob die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 46,10 bis 46,40 Mrd. USD an. Damit rückte weniger eine abrupte Trendwende als vielmehr die Fortsetzung einer stabilen operativen Entwicklung in den Vordergrund.
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