Die Commerzbank hat das Übernahmeangebot der italienischen Großbank UniCredit zurückgewiesen. In einer Pressemitteilung begründen Vorstand und Aufsichtsrat dies damit, dass die Offerte „keine angemessene Prämie“ enthalte und den Wert des Frankfurter Instituts nicht widerspiegele. Die UniCredit hatte zuletzt ein Umtauschangebot vorgelegt. Dabei sollten Aktionäre 0,485 UniCredit-Aktien je Commerzbank-Aktie erhalten. Zum Zeitpunkt des Angebots hätte dies unter dem Börsenkurs gelegen.
Parallel dazu baut die UniCredit ihre Position allerdings weiter aus. Laut einer am Montag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hält die Bank direkt rund 26,77 Prozent an der Commerzbank, über Total Return Swaps kamen zuletzt weitere 8,88 Prozent hinzu. Damit sichert sich UniCredit Zugriff auf bis zu 38,87 Prozent der Commerzbank. Das Tauschangebot läuft noch bis Mitte Juni, wurde in der ersten Woche jedoch nur für etwa rund 0,006 Prozent der Aktien angenommen.
Die Commerzbank setzt derweil auf Eigenständigkeit und verschärfte Ziele bis 2030, inklusive Kostensenkungen und höherer Ausschüttungen. Dazu zählt auch der Plan, durch stärkeren KI-Einsatz tausende Jobs zu ersetzen. Diese Maßnahmen gelten auch als Abwehr gegen den Übernahmeversuch. Die Commerzbank Aktie eröffnete am Montag bei rund 36,30 Euro, während die UniCredit an der Mailänderbörse bei etwa 70,81 Euro eröffnete.
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