Marriott International hat heute Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Nach Angaben des Unternehmens stieg der weltweite Umsatz pro verfügbare Zimmer (RevPAR) im Vergleich zum Vorjahr um etwa 3,4 %, wobei vor allem die Entwicklung in den USA und Kanada mit einem Plus von rund 5 % stützte. Außerhalb Nordamerikas zeigte sich dagegen ein gemischteres Bild: International lag der RevPAR leicht unter dem Vorjahreswert, was Marriott unter anderem mit Belastungen im Nahen Osten begründete.
Auch bei den Ergebniskennzahlen meldete der Hotelkonzern Zuwächse. Die Franchise- und Basis-Managementgebühren erhöhten sich im Jahresvergleich um rund 14 % auf etwa 1,4 Mrd. USD, während das bereinigte EBITDA um ungefähr 13 % auf rund 1,6 Mrd. USD zulegte. Der berichtete Nettogewinn lag mit etwa 766 Mio. USD in etwa auf Vorjahresniveau, das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg hingegen von rund 2,65 USD auf etwa 3,19 USD. Gleichzeitig verwies Marriott auf einzelne Belastungsfaktoren im Quartal, darunter eine Rückstellung im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten sowie eine Wertminderung im Zuge eines Hotelverkaufs in den USA und Kanada.
Beim Wachstum des Portfolios setzte Marriott den Expansionskurs fort. Im zweiten Quartal kamen netto rund 17.900 Zimmer hinzu, und die Entwicklungspipeline erreichte zum Quartalsende etwa 629.000 Zimmer. Vor diesem Hintergrund hob das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr an und erwartet nun für 2026 ein weltweites RevPAR-Wachstum von ungefähr 3 % bis 3,5 %.
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(Quelle: HSBC)