11 Juli 2026

Wochenrückblick – Steigende Ölpreise, Tech-Schwäche und politische Impulse im Blick

Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
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02.07.2026 | 17:45
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Globaler Aktienmarkt – Uneinheitliches Bild bei den Indizes

Zum Wochenstart markierte der DAX® zunächst ein Hoch bei rund 25.900 Punkten, rutschte zur Wochenmitte jedoch bis in den Bereich um 24.900 Punkte ab. Am Freitag eröffnete der Index bei rund 25.097 Punkten.

Auch in den USA blieb das Bild gemischt: Der Nasdaq-100 Index® schwankte zwischen 25.525 Punkten zur Wochenmitte und 29.847 Punkten (Wochenhoch). Der S&P 500® bewegte sich zwischen 7.425 Punkten und 7.551 Punkten. Der Dow Jones Industrial Average® notierte im Wochenverlauf in einer Spanne zwischen 52.069 und 53.289 Punkten.

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DAX®Nasdaq-100 Index®S&P 500®Dow Jones Industrial Average®

 

Wichtige Entwicklungen auf geopolitischer Ebene

Im Fokus standen zuletzt Entwicklungen rund um globale Handelsrouten, die weiterhin Einfluss auf Risikostimmung und einzelne Sektoren haben können, unter anderem dem Öl-Sektor. In Deutschland rückte zudem eine Steuerreform in den Blick: Ab Januar 2027 wurde eine höhere Besteuerung für hohe Einkommen diskutiert (45 % ab 250.000 Euro sowie 47 % ab 280.000 Euro) – verbunden mit dem Ziel, die Mitte zu entlasten.

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Zentrale konjunkturelle Ereignisse

Am Devisenmarkt notierte EUR/USD bei 1,1444. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem das FOMC-Protokoll: Die US-Notenbank Fed deutete eine eher neutrale Abwartehaltung an. Auf der Inflationsseite wurden steigende Preise über mehrere Kategorien hinweg genannt – unter anderem Transport, Flugpreise und (zuvor) Energie.

Als strukturelles Thema bleibt außerdem der Ausbau von KI-Datenzentren präsent, der Rechen- und Stromkosten nach oben treiben kann. Die Arbeitslosenquote in den USA wurde als stabil beschrieben.

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EUR/USD

 

Bedeutende Unternehmensnachrichten

Im Technologiesektor blieb der Wettbewerb dynamisch: Chinesische KI-Modelle – unter anderem DeepSeek – treiben den Ausbau ihrer Angebote weiter voran und erhöhen damit den Konkurrenzdruck auf US-Anbieter. Damit rücken für den Markt erneut Themen wie Innovationsgeschwindigkeit, Skalierung sowie die Frage nach künftigen Preismodellen und Margen in den Vordergrund. Gleichzeitig setzen etablierte Tech-Konzerne stärker auf strategische Partnerschaften, um zentrale Technologien entlang der Wertschöpfungskette abzusichern. So bauten Apple und Broadcom ihre Zusammenarbeit weiter aus, was von Investoren häufig als Signal für eine langfristig ausgerichtete Technologie- und Komponentenstrategie gewertet wird.

In Europa stand Continental im Fokus: Das Unternehmen trennt sich von ContiTech. Der Schritt unterstreicht den laufenden Portfolio-Umbau und die stärkere Fokussierung auf das Kerngeschäft, was perspektivisch auch Auswirkungen auf die Kapitalallokation und die Bewertung einzelner Konzernteile haben kann.

In Deutschland sorgten außerdem deutliche Bewegungen bei Rüstungswerten für Aufmerksamkeit. Der Sektor reagierte damit erneut sensibel auf Nachrichtenlage und Erwartungsänderungen rund um Verteidigung, Beschaffung und Auftragslage – Faktoren, die zuletzt immer wieder für spürbare Kursausschläge gesorgt haben. Betroffen waren unter anderem Rheinmetall und Thyssenkrupp.

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