Meta hat am Mittwochabend die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 26 Prozent auf etwa 64,6 Milliarden US-Dollar. Das Werbegeschäft, das den überwiegenden Teil der Erlöse ausmacht, legte ebenfalls um rund 26 Prozent auf etwa 63,1 Milliarden US-Dollar zu. Nach Unternehmensangaben nahm die Zahl der täglich aktiven Nutzer der sogenannten Family of Apps, darunter Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp, im September um rund 3 Prozent auf etwa 3,6 Milliarden zu.
Das operative Ergebnis belief sich auf etwa 13 Milliarden US-Dollar. Darin enthalten ist jedoch eine Belastung von rund 9,9 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit einer Vereinbarung mit 52 US-Bundesstaaten zu Verfahren über die Auswirkungen sozialer Medien auf Jugendliche. Ohne diese Belastung hätte das operative Ergebnis nach Angaben des Unternehmens bei etwa 22,9 Milliarden US-Dollar gelegen. Gleichzeitig führten die hohen Investitionen in Server, Rechenzentren und Netzwerkinfrastruktur zu einem negativen freien Cashflow von rund 2,1 Milliarden US-Dollar.
Für das vierte Quartal stellt Meta einen Umsatz von etwa 73 bis 76 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Die Investitionen für das Gesamtjahr sollen nun rund 135 bis 145 Milliarden US-Dollar erreichen. Im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung steht weiterhin die Entwicklung von KI-Anwendungen wie Muse und Muse Wonder. Zudem kündigte Meta die Einführung einer börsennotierten, nicht stimmberechtigten Class-C-Aktie ab Januar 2027 an, die unter anderem die Finanzierung von Investitionen, Übernahmen und Mitarbeitervergütung erleichtern soll.
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(Quelle: HSBC)