Montag:
Die Woche startet mit einem Mix aus Inflations- und Aktivitätsdaten. In Kanada steht der Verbraucherpreisindex im Fokus, der Hinweise zur Preisentwicklung und damit auch zur geldpolitischen Einordnung liefern kann. Aus Japan kommen Industrieproduktion, Kapazitätsauslastung sowie weitere Produktionsdaten für Juli 2026, die ein Stimmungsbild für den Industriesektor geben können. In Deutschland eröffnet der 2. KI-Kongress zum Thema „Brains on Silicon“, der mit über 1.500 erwarteten Teilnehmenden aus Wirtschaft und Wissenschaft einen klaren Hinweis auf die strategische Bedeutung des Themas für Investitionsdebatten. In den USA findet zudem die erste US-Senatssitzung nach der Sommerpause statt, was je nach Agenda die politische Nachrichtenlage beleben kann. Zusätzlich dazu gibt es einen spannenden Expertentalk um 18:00 Uhr zum Thema Optionsscheine mit Julius Weiß und Annchristin Jahnel von HSBC sowie Sebastian Kuhnert von der finanzen.net-Gruppe, der von den Grundlagen bis zur effizienten Integration von Software-Tools in die persönliche Börsen-Routine alles erklärt.
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Dienstag:
Am Dienstag verdichtet sich der Kalender mit wichtigen Konjunktur- und Arbeitsmarktsignalen aus mehreren Regionen. In China werden die Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion für August veröffentlicht, die zusammen einen breiten Eindruck zur Dynamik von Konsum und Industrie liefern können. Für das Vereinigte Königreich stehen die Arbeitsmarktdaten an, die Hinweise auf die Beschäftigungslage liefern können. Aus Deutschland kommt der ZEW-Index, der als monatlicher Frühindikator für die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland, potenzielle Aussichten für Finanzmarkt- und Konjunkturerwartungen liefern kann. Ergänzend folgen Handelsbilanzen für Juli aus Italien und der Eurozone.
Mittwoch:
Zur Wochenmitte liegt der Schwerpunkt klar auf geldpolitisch und konsumseitig relevanten Daten. Für das Vereinigte Königreich werden der Verbraucher- und Erzeugerpreisindex veröffentlicht, die wichtig bei der Einordnung von Inflationsvolatilität entlang der Wertschöpfungskette sein kann. Zusätzlich dazu steht in der Eurozone die Industrieproduktion an. In den USA rücken die Einzelhandelsumsätze in den Vordergrund, bevor der Tag mit dem zentralen Ereignis der Woche kulminiert: der FED-Zinsentscheid inklusive Pressekonferenz in den USA.
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Donnerstag:
Am Donnerstag stehen nach dem Auftakt in den USA am Mittwoch erneut Inflationsthemen im Vordergrund. Im Vereinigten Königreich wird die Zinsentscheidung der Bank of England erwartet und aus den USA kommen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die als Indikator für die Stimmung im Arbeitsmarkt genutzt werden könnten. Für die Eurozone wird der harmonisierte Verbraucherpreisindex für den Monat August veröffentlicht, der für die Inflationsthematik in der Eurozone relevante Signale liefern kann.
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Freitag:
Zum Wochenschluss kommen weitere internationale Entscheidungen auf geldpolitischer Seite und Aktivitätsdaten. In Japan stehen die Zinsentscheidung der Bank of Japan an und die Verbraucherpreise. Beide könnten richtungsweisend für Sensitivitäten in der japanischen Währung und auch für die Zinskurve wirken. Aus den USA folgt die Industrieproduktion für den Monat August als wichtiger Aktivitätsindikator der Wirtschaft. Im Vereinigten Königreich werden die Einzelhandelsumsätze sowie das Verbrauchervertrauen für den Monat September veröffentlicht. Auf Unternehmensebene legt zudem Progressive Corp. seine Ergebnisse vor, die bewegend für den Basiswert sein könnten.
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