03 April 2020

Der Euro trotzt der Corona-Krise

Die Coronavirus-Pandemie hat die Notenbanken der Welt zu einer expansiven Geldpolitik veranlasst. Die Maßnahmen haben sich allerdings nur begrenzt auf das Euro-Dollar-Wechselkursverhältnis ausgewirkt. Die Schwankungsbreite ist sogar während der gesamten Krise gesunken.
September
08
August
08
Jänner
23
23.01.2020 | 11:30
Ölpreis ohne Kursimpulse
Jänner
22
Jänner
21
Jänner
15
Jänner
14
14.01.2020 | 11:30
Goldpreis legt eine Pause ein
Jänner
10
Jänner
09
Jänner
08
Jänner
03
03.01.2020 | 11:30
Jahresausblick 2020: Renten
Dezember
30
Jänner
30
30.01.2020 | 11:30
Amazon und Facebook schwächeln
Februar
05
Februar
21
Februar
25
Februar
26
März
05
05.03.2020 | 11:30
Merck und Vonovia im Aufwind
März
12
März
13
März
20
März
25
April
01
April
03
April
07
April
14
April
16
16.04.2020 | 11:30
Gold glänzt weiter
April
21
April
23
Mai
15
Mai
20
Mai
26
26.05.2020 | 10:50
Ölpreis zieht kräftig an
Juni
02
Juni
05
Juni
09
Juni
12
12.06.2020 | 13:35
Goldpreis mit Comeback
Juni
23

Das Wichtigste zum Euro vorab:

  • US-Notenbank und Fed weiten expansive Geldpolitik kräftig aus
  • Euro kann sich in der Krise bisher bewähren und tendiert meist seitwärts

Die Corona-Krise hat an den Aktienmärkten und beim Ölpreis für heftige Ausschläge gesorgt. Die Schwankungsbreite hat neue Rekordhöhen erklommen, am Aktienmarkt schlug sie sogar stärker aus als zu Zeiten der Finanzkrise vor 12 Jahren. Vergleichsweise ruhig ging es dagegen am Devisenmarkt zu. Die Volatilität ist dort sogar bei vielen Währungspaaren gefallen. Der Euro konnte zu Beginn der Krise kurzfristig auf rund 1,14 US-Dollar zulegen, hat sich aber seitdem beruhigt und pendelt vorwiegend zwischen knapp 1,12 und 1,06 US-Dollar.

Hier finden Sie Produkte auf
EUR/USD

 

Zur Ruhe am Devisenmarkt haben auch die Notenbanken beigetragen, die beherzt eingegriffen und eine deutlich expansivere Geldpolitik aufgrund der Coronavirus-Pandemie eingeleitet haben. Deren Initiative begann bei der chinesischen Zentralbank, die verschiedene Maßnahmen ergriffen hatte, um einen wirtschaftlichen Absturz abzufedern. In China hat sich die Lage inzwischen beruhigt und die wirtschaftlichen Aktivitäten nehmen allmählich wieder Fahrt auf.

Noch bevor der Coronavirus sich in den USA so stark ausgebreitet hatte, beschloss die US-Notenbank Fed, die Leitzinsen zwischen den planmäßigen Ratssitzungen deutlich auf 0,00 bis 0,25 Prozent zu senken, um eine Rezession zu vermeiden. Außerdem wurde das Anleihen-Kaufprogramm in dem Maße ausgeweitet, dass die Fed nun unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen kann, um der Wirtschaft ausreichend Kapital zur Verfügung zu stellen. Hinzu kamen Rettungspakete, um Privathaushalte zu stützen. Diese Flut an geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen hat den US-Dollar zunächst geschwächt. Da aber auch Europa in einer schweren Wirtschaftskrise steckt, erholte sich der Greenback in den vergangenen Wochen wieder. Denn Mitte März hatte die EZB ebenfalls mit drastischen Hilfsmaßnahmen auf die Corona-Krise reagiert und ein 750 Milliarden Euro schweres Paket auf den Weg gebracht. Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln, erklärte EZB-Chefin Lagarde dazu.

Damit aus der Wirtschafts- nicht auch eine Finanzkrise wird, hat die EZB den Banken mehr Zeit eingeräumt, die strengen Kapitalregeln nach Basel-III umzusetzen. Die, als Konsequenz aus der Finanzkrise, aus der Taufe gehobenen schärferen Regeln sollen nun erst ab 2023 gelten, also ein Jahr später als geplant. Banken und Aufsichtsbehörden sollen ihre Ressourcen einsetzen, um auf die Auswirkungen von Covid-19 zu reagieren, erklärte die EZB. Die europäische Bankenaufsicht hat außerdem alle Banken der Euro-Zone aufgefordert, auf Dividendenausschüttungen zu verzichten.

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Basisinformationsblatt

Die Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Prospekthinweis

Die Wertpapierprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen bzw. Nachträge für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Lizenzhinweis

"DAX®", "TecDAX®","MDAX®", "VDAX®", "SDAX®", "DivDAX®", "ÖkoDAX®", "Entry Standard Index", "X-DAX®" und "GEX®" sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Diese Finanzinstrumente werden von der Deutsche Börse AG nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder auf eine andere Art und Weise unterstützt. Der EURO STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX® 600-Performanceindex sowie die entsprechenden Supersector Indizes des STOXX® 600-Performanceindex sind geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der EURO STOXX 50® DVP ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.