28 August 2020

Fed mit Strategiewechsel – Gold als Inflationsschutz gefragt?

Die Corona-Krise hat für einen Wechsel in der Geldpolitik der USA gesorgt. Die US-Notenbank Fed will den Schwerpunkt ihrer Geldpolitik auf den Arbeitsmarkt legen und eine expansivere Geldpolitik zulassen. Das hat Folgen für die Inflation und den Goldpreis.
September
08
August
08
Jänner
23
23.01.2020 | 11:30
Ölpreis ohne Kursimpulse
Jänner
22
Jänner
21
Jänner
15
Jänner
14
14.01.2020 | 11:30
Goldpreis legt eine Pause ein
Jänner
10
Jänner
09
Jänner
08
Jänner
03
03.01.2020 | 11:30
Jahresausblick 2020: Renten
Dezember
30
Jänner
30
30.01.2020 | 11:30
Amazon und Facebook schwächeln
Februar
05
Februar
21
Februar
25
Februar
26
März
05
05.03.2020 | 11:30
Merck und Vonovia im Aufwind
März
12
März
13
März
20
März
25
April
01
April
03
April
07
April
14
April
16
16.04.2020 | 11:30
Gold glänzt weiter
April
21
April
23
Mai
15
Mai
20
Mai
26
26.05.2020 | 10:50
Ölpreis zieht kräftig an
Juni
02
Juni
05
Juni
09
Juni
12
12.06.2020 | 13:35
Goldpreis mit Comeback
Juni
23

Das Wichtigste zu US-Geldpolitik und zum Goldpreis vorab:

  • Neue US-Geldpolitik begünstigt Inflationsentwicklung
  • Negativer Realzins stützt Goldpreis

Die US-Wirtschaft hat während der Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal einen historischen Einbruch in Höhe von mehr als 30 Prozent auf Jahresbasis erlebt. Das ist der höchste Rückgang seit mehr als 70 Jahren. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit auf niedrige zweistellige Raten - auch das ein Rekord. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind zuletzt zwar gesunken, liegen aber noch immer bei rund einer Million. In der Zeit vor der Corona-Krise waren es kaum mehr als 100.000.

Hier finden Sie Produkte auf
EUR/USD

 

US-Notenbankchef Jerome Powell erklärte daher in seiner Rede vor dem Notenbank-Symposium in Jackson Hole, das diesmal rein virtuell stattfand, dass er den Arbeitsmarkt stärker stützen und dafür alle geldpolitischen Instrumente einsetzen wolle, die der Notenbank zur Verfügung stehen. Daher hat die Fed ihren Fokus verändert und will eine erhöhte Inflationsrate über einen längeren Zeitraum zulassen. Bisher hatte sie eine Inflationsrate von 2 Prozent angepeilt, nun wird eine auf Jahressicht durchschnittliche Preissteigerung von 2 Prozent als Inflationsziel akzeptiert. Das bedeutet, dass die Inflation auch länger über 2 Prozent liegen kann, ohne dass geldpolitisch gegengesteuert wird, wenn die Teuerung zuvor für eine Zeit lang unterhalb der 2-Prozentgrenze gelegen hat.

Durch die geldpolitische Neuausrichtung bekommt das Thema Inflation auch an der Börse einen neuen Stellenwert. Die Änderung des Inflationsziels bedeutet, dass die US-Notenbank ihre expansive Geldpolitik auch dann fortsetzen kann, wenn die Wirtschaft sich bereits erholt und die Preise anziehen. Damit einhergehend wird Gold als klassischer Inflationsschutz für viele Anleger interessant.

Hier finden Sie Produkte auf
Gold

 

Bleiben nämlich die Zinsen auf niedrigem Niveau und springt die Inflation mittelfristig an, dreht der Realzins, also die Differenz von Nominalzins und Inflationsrate in den negativen Bereich. Mit einem Gold-Investment vermeiden Anleger solche realen Kaufkraftverluste, die durch einen negativen Realzins entstehen. Zwar wirft Gold keine Zinserträge ab, aber negative Zinsen aufgrund der Inflation belasten das Edelmetall wegen des eigenen Preisanstiegs auch nicht.

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Basisinformationsblatt

Die Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Prospekthinweis

Die Wertpapierprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen bzw. Nachträge für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Lizenzhinweis

"DAX®", "TecDAX®","MDAX®", "VDAX®", "SDAX®", "DivDAX®", "ÖkoDAX®", "Entry Standard Index", "X-DAX®" und "GEX®" sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Diese Finanzinstrumente werden von der Deutsche Börse AG nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder auf eine andere Art und Weise unterstützt. Der EURO STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX® 600-Performanceindex sowie die entsprechenden Supersector Indizes des STOXX® 600-Performanceindex sind geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der EURO STOXX 50® DVP ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.