11 Februar 2021

ArcelorMittal und Bilfinger stärken mit dem 4. Quartal ihr Geschäftsjahr

ArcelorMittals operatives Ergebnis im vierten Quartal ist fast doppelt so hoch wie im dritten. Bilfinger meldet vorläufige Zahlen und gibt an trotz COVID-19 Pandemie und Ölpreisschock das Ziel erreicht zu haben.

Das weltweit größte Bergbau- und Stahlunternehmen veröffentlichte am Morgen des 11.02.2021 die Zahlen des vierten Quartals und rundet somit das Geschäftsjahr 2020 ab. Hierbei scheint ArcelorMittal besonders von der Erholung des wirtschaftlichen Umfelds, insbesondere der Automobilindustrie, profitiert zu haben. Diese verhalf dem Konzern zu einem Umsatzanstieg von ca. 11% im Vergleich zum dritten Quartal und landete somit bei einem Umsatz von ca. 14,8 Mrd. USD. Insgesamt ergibt sich für ArcelorMittal ein Jahresumsatz von ca. 53,3 Mrd. USD. Das operative Ergebnis (EBITDA) des vierten Quartals belief sich auf rund 1,7 Mrd. USD und überstieg somit das vorherige Quartal um fast das Doppelte (3. Quartal: 901 Mio. USD). Damit erzielte der Stahlkonzern mit Sitz in Luxemburg für das Geschäftsjahr 2020 ein EBITDA von ca. 4,3 Mrd. USD. Das Vorjahresniveau von ca. 5,2 Mrd. USD konnte also nicht wieder erreicht werden. Netto ergeben die Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 einen Verlust von 733 Millionen USD, womit dieser im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert wurde.

 

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Bilfinger lieferte bisher lediglich vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2020. Laut dem Unternehmen sei das Ziel erneut erreicht worden. Zu dieser Aussage lieferte der früherer Baukonzern entsprechende Zahlen. Im Jahr 2020 sei ein Umsatz von 3,461 Mrd. EUR generiert worden, trotz starken Einflüssen der COVID-19 Pandemie sowie dem Ölpreisschock. Der Free Cashflow belief sich auf 93 Mio. EUR, was vor allem auf das starke vierte Quartal zurückzuführen sei. Auf dieser Basis werde der Vorstand eine Dividende von 1,88 EUR je Aktie vorschlagen, so der Konzern in seinem Bericht über die vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2020. Das bereinigte EBITA gab Bilfinger mit 20 Mio. EUR an, was einer Marge von 0,6 % entspricht. Diesbezüglich gelobte das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021 eine deutliche Verbesserung des EBITA anzustreben.

 

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