08 Mai 2019

BMW, Daimler, Tesla – in schwierigem Fahrwasser

Die Premiumhersteller Daimler, BMW sowie der Elektroautohersteller Tesla stehen vor enormen Herausforderungen. Das spiegeln die Quartalszahlen eindeutig wider.
November
14
November
12
November
08
November
07
Oktober
31
Oktober
25
Oktober
22
22.10.2019 | 11:30
SAP: Dieser Termin wird wichtig
Oktober
18
18.10.2019 | 11:45
Gold und Silber wieder gefragt
Oktober
17
Oktober
16
Oktober
11
Oktober
08

Schlechte Nachrichten für die weltweiten Autohersteller: Die USA haben zusätzliche Strafzölle auf chinesische Produkte angekündigt. Das würde die deutschen Autohersteller belasten, weil sie ein bedeutendes China-Geschäft haben. Umso genauer werden Investoren auf die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA und China in Washington achten, die am Donnerstag und Freitag stattfinden. Wenn China mit Strafzöllen auf in den USA hergestellte Fahrzeuge reagieren sollte, wäre auch BMW mit dem US-Werk in Spartanburg betroffen.

Der Premiumhersteller BMW hat im vergangenen Quartal den Autoabsatz mit insgesamt 605.333 Einheiten der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce stabil gehalten und damit dem Rückgang des Weltmarkts getrotzt. Allerdings wies die Autosparte vor allem wegen einer Rückstellung von 1,4 Mrd. Euro für das EU-Kartellverfahren einen operativen Verlust von 310 Mio. Euro aus - im Vorjahreszeitraum stand noch ein Gewinn von 1,9 Mrd. Euro zu Buche. Die EU-Kommission geht dem Verdacht illegaler Absprachen in der deutschen Autoindustrie bei der Abgasreinigung nach. Zudem bekommt der Konzern den Gegenwind von Wechselkurseffekten, den gestiegenen Rohstoffpreisen und den hohen Investitionen in Elektroautos zu spüren. Daher war die bereinigte operative Marge im Autogeschäft von 9,7 Prozent auf 5,6 Prozent eingebrochen.


Hier finden Sie Produkte auf
BMW


Vorstandschef Harald Krüger gab sich dennoch zuversichtlich. „Wir liegen operativ auf Kurs und rechnen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit Rückenwind dank steigender Verfügbarkeit zahlreicher neuer Modelle“, sagte Krüger. Allerdings senkte er wegen der Rückstellung die Prognose für die operative Marge des Autogeschäfts für das Gesamtjahr auf 4,5 bis 6,5 Prozent. 2018 lag sie bei 7,2 Prozent.


PKW-Sparte von Daimler verbucht deutlichen Absatzrückgang

Im Gegensatz zu BMW war Daimler schwach in das neue Jahr gestartet. Trotz eines stabilen Umsatzes ist der operative Gewinn um 16 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro eingebrochen. Dabei enthielt das Ergebnis noch einen Sonderertrag von 718 Mio. Euro, weil der Konzern Anteile am frisch gegründeten Carsharing-Gemeinschaftsunternehmen mit BMW neubewertet hat.

Der Absatz der PKW-Sparte Mercedes-Benz Cars sank im ersten Quartal um sieben Prozent auf 555.300 Fahrzeuge. Selbst im wichtigen Markt China flaute die Nachfrage ab. Dabei brach die operative Marge der Sparte von 9,0 auf 6,1 Prozent ein. „Das Erreichen der Ziele für 2019 ist nach dem ersten Quartal nicht einfacher geworden“, warnte Vorstandschef Dieter Zetsche. Er wird nach der Hauptversammlung im Mai von seinem Nachfolger Ola Källenius abgelöst.



Hier finden Sie Produkte auf
Daimler


Trotz des schwachen Jahresauftakts hat Zetsche den Ausblick bestätigt. So sollen Umsatz und operativer Gewinn „leicht“ steigen. Allerdings hat der Firmenlenker die Renditeprognose für die Van-Sparte gesenkt. Das Geschäft mit kleinen Nutzfahrzeugen bekommt neben den Kosten für Maßnahmen rund um Dieselfahrzeuge auch die Drosselung der Produktion in Russland und Argentinien zu spüren.


Tesla besorgt sich frisches Kapital

Auf das niedrigste Niveau seit Januar 2017 war die Tesla-Aktie nach der Vorlage der Quartalszahlen eingebrochen, ehe sie sich ein wenig erholt hat. Im vergangenen Quartal lag der Umsatz mit 4,54 Mrd. Dollar weit unter den Schätzungen der Analysten laut Bloomberg von 4,84 Mrd. Dollar. Gleichzeitig war der Verlust mit 702 Mio. Dollar mehr als doppelt so hoch, als die Finanzprofis vorhergesagt hatten. Dennoch hat Vorstandschef Elon Musk die Absatzprognose von 360.000 bis 400.000 Fahrzeugen für das Gesamtjahr bestätigt. Der Firmenlenker will zudem den Verlust im laufenden Quartal deutlich senken und im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren. Allerdings steigt der Kapitalbedarf bei Tesla. So war der Cash-Bestand im vergangenen Quartal, trotz sehr niedriger Investitionen, auf 2,2 Mrd. Dollar eingebrochen. Für die anstehenden Investitionen hat Musk daher einmal mehr eine Kapitalmaßnahme durchgeführt und dabei 2,1 Mrd. Dollar bei Investoren eingesammelt, davon rund 750 Mio. über eine Kapitalerhöhung und der Rest über eine Wandelanleihe.



Hier finden Sie Produkte auf
Tesla Inc.


Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.