09 Juni 2020

Heidelberger Druck und VW unter Druck

Heidelberger Druck muss derzeit einiges verkraften. In der vergangenen Woche ist das Unternehmen aus dem Kleinwerteindex SDAX® geflogen und jetzt erwartet das Traditionsunternehmen ein weiteres Verlustjahr. Mit Schwierigkeiten hatte auch VW zu kämpfen, nun wurde eine Lösung gefunden.
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Das Wichtigste zu Heidelberger Druck und VW:

  • Heidelberger Druck rechnet mit weiterem Verlustjahr
  • VW mit neuem Kernmarkenchef

Die Corona-Krise trifft nicht nur die großen globalisierten Unternehmen hart, sondern auch mittelständische und kleinere Unternehmen. Doch Heidelberger Druck haben zuvor auch schon hausgemachte Probleme belastet. Im Vorjahr gab es bereits einen Verlust, mit dem die Geschäftsleitung auch in diesem Jahr rechnet.

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Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20, das am 31. März endete, ging der Umsatz um sechs Prozent auf 2,35 Mrd. Euro zurück und es entstand ein Verlust von 343 Mill. Euro. Im Jahr davor gab es noch einen kleinen Gewinn von 21 Mill. Euro. Wie der Vorstand von Heidelberger Druck mitteilte, werde der Verlust aber nicht so hoch ausfallen wie im vorigen Geschäftsjahr.

Turbulenzen hatte auch Volkswagen in den vergangenen Wochen erlebt und das nicht allein wegen der Corona-Krise. Probleme bei der Software und Elektronik in den neuen Fahrzeugen Golf 8 und im neuen E-Auto ID.3 hatten VW in Schwierigkeiten gebracht. Diese Entwicklung hat vor allem bei der Führung der Kernmarke VW zu Unstimmigkeiten geführt.

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Nun wird dieser Posten neu besetzt, Konzernchef Diess wird ersetzt, der diese Funktion zusammen mit seinem Posten als Vorstandsvorsitzender innehatte. Im Vorstand hat es weitere personelle Veränderungen gegeben. Beschaffungsvorstand Stefan Sommer scheidet zum Monatsende aus. Im Gegensatz zur Aktie von Heidelberger Druck konnte VW seit dem Märztief der Corona-Krise stärker zulegen. Die Aktie liegt auf Jahressicht mit einem Minus von fast 16 Prozent aber noch immer deutlich im Verlust. Dagegen ist der langfristige Abwärtstrend bei Heidelberger Druck noch immer intakt, auch wenn die Aktie in den vergangenen 5 Tagen um mehr als 15 Prozent zulegen konnte.



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