17 Jänner 2020

Henkel und Beiersdorf werden vorsichtig optimistisch

Erst vor wenigen Wochen hat Henkel, in dieser Woche nun Beiersdorf ihre Bücher geöffnet. Sie haben dabei nicht für eine große Euphorie gesorgt, denn die Klebstoffsparten leiden seit geraumer Zeit unter einem schwierigen Konjunkturumfeld. Die Unternehmen sind für die Zukunft jedoch vorsichtig optimistisch.
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Das Wichtigste zu Henkel und Beiersdorf vorab:

  • Henkel will mehr investieren
  • Beiersdorf rechnet mit Gegenwind, sieht aber auch Potenziale

Beiersdorf legte am Donnerstag seine jüngsten Geschäftszahlen vor, die Anleger nicht gerade in Kauflaune versetzt haben. Die Aktie fiel daraufhin um rund ein Prozent. Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf konnte im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte seiner Pflegemarken Nivea, Eucerin und La Prairie allerdings zulegen. Der Umsatz stieg um 5,8 Prozent auf 7,65 Milliarden Euro, das organische Wachstum lag bei 4,1 Prozent und damit im Rahmen der Prognose.

Das konjunkturabhängige Klebstoffgeschäft schwächelte dagegen und konnte in einem schwierigen Marktumfeld nur um 0,8 Prozent zulegen. Bei der Marke Tesa belastete die Autoindustrie und deren schwierige Auftragslage. Auf das laufende Geschäftsjahr blickt Beiersdorf-Chef Stefan De Loecker mit „vorsichtiger Zuversicht“. Man rechne mit „Gegenwind, sehe aber auch große Chancen und Potenziale, die wir mit weiteren Investitionen voll ausschöpfen werden“.

 

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Henkel will gegensteuern

Mit einem schwierigen Umfeld hat auch der neue Henkel-Chef Carsten Knobel zu kämpfen, der seit dem 1. Januar im Amt ist. Drei Gewinnwarnungen musste Henkel im Verlauf des Vorjahres abgeben, der bereinigte operative Gewinn dürfte laut Unternehmensangaben auch 2020 leicht rückläufig sein und wird demnach bei 15 Prozent des Umsatzes liegen.

Ähnlich wie bei Beiersdorf ist die Entwicklung in der Klebstoffsparte schwierig, auch der Bereich Kosmetika schwächelt und zeigte zuletzt einen rückläufigen Umsatz. Doch Knobel will gegensteuern und die Henkel-Marken stärken. Daher werden die Ausgaben für verschiedene Bereiche wie IT und Digitalisierung, aber auch für Werbung und Marketing erhöht, um eine nachhaltige Verbesserung der Geschäftsentwicklung zu erreichen. Ob ein Rückkauf der Marke Wella ebenfalls zu diesen Maßnahmen gehört, ist noch ungewiss. Das Kosmetikunternehmen Coty hat das zuvor erworbene Wella-Geschäft wieder zum Verkauf gestellt.

Unterschiedlich war zuletzt die Aktienkursentwicklung der beiden Konsumgüterhersteller. Während Henkel einer von vier Titeln im Dax® war, die 2019 ein Minus erzielten, konnte Beiersdorf mit einem satten Kursplus von rund 17 Prozent überzeugen. Henkel verlor 2019 rund drei Prozent, konnte in den wenigen Tagen dieses Jahres aber ein Plus von rund einem Prozent erzielen.

 

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