03 März 2020

Rheinmetall und Beiersdorf mit positiven Ergebnissen

Rheinmetall und Beiersdorf sind mit ihrer jüngsten Geschäftsentwicklung zufrieden. Während Rheinmetall vom Rüstungsboom profitiert, kann Beiersdorf durch seine Hautpflegemarken zulegen. Der Blick auf das laufende Geschäftsjahr fällt bei beiden Unternehmen zuversichtlich aus.
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16.04.2020 | 11:30
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Das Wichtigste zu Rheinmetall und Beiersdorf vorab:

  • Rheinmetall mit operativem Rekordgewinn
  • Beiersdorf rechnet mit Gegenwind, bleibt aber für 2020 zuversichtlich

Im Vergleich zu anderen Rüstungsfirmen stellt das deutsche Unternehmen Rheinmetall einen kleinen Anbieter dar, aber dennoch kann sich die Geschäftsentwicklung sehen lassen. Die Branche boomt und Rheinmetall kann von den weltweit zunehmenden Ausgaben für Rüstungsgüter profitieren. Der Gesamt-Umsatz stieg, den vorläufigen Geschäftszahlen zufolge, im Vorjahr um knapp zwei Prozent, der bereinigte operative Gewinn kletterte um drei Prozent auf den Rekordwert von 505 Millionen Euro. Im Detail jedoch kommt die zweite große Sparte bei Rheinmetall – Automobile - nicht ins Rollen. Im Gegensatz zur Rüstungssparte, deren Umsatz um knapp zehn Prozent auf 3,5 Mrd. Euro gestiegen ist, büßte der Automotive-Bereich mehr als sechs Prozent auf 2,7 Mrd. Euro ein. Auch bei der operativen Marge wird der Unterschied deutlich: knapp zehn Prozent im Rüstungsgeschäft und sieben Prozent im Automobilgeschäft. Rheinmetall-Chef Armin Papperger will künftig von dem Nachholbedarf in der „militärischen Beschaffung“ profitieren und sieht sein Unternehmen als internationalen Systemanbieter in einer guten Position. Die endgültigen Unternehmenszahlen werden am 18. März vorgelegt.

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Wie stark sich der Coronavirus auf das Geschäft auswirken wird, konnte Beiersdorf bei der Präsentation seiner Geschäftszahlen heute nicht sagen. Dennoch machte der Grippevirus dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Die Präsenzveranstaltung zur Bilanzpressekonferenz entfiel, stattdessen wurden die Ergebnisse per Telefonkonferenz mitgeteilt. Trotz der Widrigkeiten konnte der Konsumgüterhersteller Beiersdorf durch die positive Geschäftsentwicklung mit seinen Hautpflegemarken Nivea, Eucerin und La Prairie im vergangenen Jahr weiter zulegen. Der Umsatz stieg um knapp sechs Prozent auf 7,65 Milliarden Euro. Organisch bedeutet das einen Zuwachs von 4,1 Prozent, was in der angepeilten Spanne zwischen drei und fünf Prozent lag. Der bereinigte Gewinn nach Steuern wuchs um 5,1 Prozent auf 795 Mio. Euro an. Vor allem der Unternehmensbereich Consumer hat 2019 seinen Umsatz erneut deutlich gesteigert. Er stieg organisch um 4,8 Prozent. Wechselkurseffekte erhöhten das Wachstum noch um 1,7 Prozentpunkte.

"Wir haben ein starkes Geschäftsjahr 2019 und qualitativ hochwertiges, wettbewerbsfähiges Wachstum erzielt", so das Fazit von Beiersdorf-Chef Stefan de Loecker. Für das laufende Jahr wird ein weiteres Umsatzwachstum zwischen drei und fünf Prozent erwartet. Allerdings sei für das Geschäftsjahr 2020 mit verstärktem Gegenwind zu rechnen, ergänzte de Loecker. Die Umsatzrendite soll daher konstant auf dem Vorjahresniveau von 14,5 Prozent bleiben.

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