31 Mai 2022

Öl-Embargo: Die EU beschließt weiteres Sanktionspaket

Die EU möchte ein Großteil der Ölimporte aus Russland stoppen. Die Ölpreise erreichten den höchsten Stand seit zwei Monaten. Außerdem: In der heutigen Ausgabe des Daily Trading-Newsletters nimmt Jörg Scherer, Technischer Analyst der HSBC, unter anderem den DAX®, die Deutsche Telekom und die Global Fashion Group unter die Lupe.
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Der EU-Ratspräsident Charles Michel gab in der späten Nacht bekannt, dass sich die EU-Mitgliedstaaten ab Ende des Jahres auf ein Einfuhrverbot für russisches Öl über den Seeweg verständigt hätten. Damit wolle man vor allem Russland finanziell weiter abschwächen, um Ihnen die Grundlage für den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu entziehen. Laut Angaben des Europäischen Rates seien von diesem Verbot über zwei Drittel der Öl-Lieferungen betroffen. Ölimporte per Pipeline seien demnach allerdings weiterhin erlaubt. Vor allem Ungarn wolle vorerst weiterhin Öl über die Druschba-Pipeline beziehen. Doch auch Raffinerien in Ostdeutschland, Polen, der Slowakei und Tschechien beziehen Öl über diese Leitung. Polen und Deutschland haben jedoch bereits bekanntgegeben, dass sie nicht von der Ausnahme der Ölimporte über die Pipeline profitieren wollen. Deutschland hatte zudem bereits vor EU-Beschluss verkündet, bis spätestens Ende des laufenden Jahres ohne Öl aus Russland auskommen zu wollen.

 

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Jörg Scherer, Technischer Analyst der HSBC, analysiert in der heutigen Ausgabe des börsentäglich erscheinenden Newsletters Daily Trading u.a. den DAX®, die Deutsche Telekom und die Global Fashion Group. Interessierte können sich für ein kostenloses Abonnement anmelden und sich auf täglich aktuelle Chartanalysen freuen.

 

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