Montag:
Die neue Börsenwoche beginnt mit einem vergleichsweise überschaubaren, aber dennoch interessanten Kalender. Auf Unternehmensseite könnten vor allem der Pharma Day von Roche sowie der Investor Day von TotalEnergies im Fokus stehen, da beide Termine Hinweise auf Strategie, Nachfrageentwicklung und mittelfristige Perspektiven in ihren jeweiligen Branchen liefern dürften. In den USA wird mit dem Dallas Fed Index für das verarbeitende Gewerbe ein Frühindikator veröffentlicht, der Rückschlüsse auf die Stimmung in der Industrie zulässt. In Europa rücken zudem mehrere politische und branchenrelevante Termine in den Vordergrund, darunter das Treffen der EU-, Agrar- und Fischereiminister, das informelle Treffen der Energieminister der EU Staaten sowie der Auftakt der Start-up Messe „Bits & Pretzels“ in Deutschland.
| Produkte auf | |
| Roche Holding AG | TotalEnergies SE |
Dienstag:
Am Dienstag verdichtet sich der Datenkalender spürbar. In Europa stehen unter anderem die spanischen Verbraucherpreise, der italienische Industrieumsatz, die britischen Konsumentenkredite sowie die Geldmenge M4 auf der Agenda. Für die Eurozone wird zudem das Industrievertrauen veröffentlicht, das als wichtiger Stimmungsindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region gilt. In den USA richten sich die Blicke vor allem auf das Verbrauchervertrauen des Conference Board sowie auf den JOLTS Bericht zum Arbeitsmarkt. Beide Daten sind für die Märkte relevant, weil sie Hinweise auf die Konsumdynamik und die Lage am US-Arbeitsmarkt liefern können. In Australien steht zudem die Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia an, von der sich die Märkte Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs erhoffen. Auf Unternehmensseite stehen unter anderem die außerordentliche Hauptversammlung von BYD, der Capital Markets Day von BMW sowie die Quartalszahlen von Carnival im Fokus.
| Produkte auf | |
| BMW | Carnival Corp. |
Mittwoch:
Zur Wochenmitte dürfte einer der datenreichsten Tage der Woche anstehen. In Asien werden aus Japan Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion veröffentlicht, während in China die offiziellen sowie privaten Einkaufsmanagerindizes für Industrie und Dienstleistungen Hinweise auf die konjunkturelle Dynamik zum Quartalsende geben können. In Deutschland rücken die Arbeitsmarktdaten und die Verbraucherpreise in den Vordergrund, die auch für die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Europa relevant sein dürften. Am Nachmittag folgt dann ein umfangreicher Datenblock aus den USA mit dem ADP-Arbeitsmarktbericht, der dritten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal, den privaten Einkommen und Konsumausgaben sowie dem Chicago PMI. Auf Unternehmensebene könnten insbesondere die Quartalszahlen von Micron sowie der Investor Day von Hewlett Packard Enterprise im Technologiesektor für Impulse sorgen.
Donnerstag:
Am Donnerstag rücken weltweit die Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes in den Mittelpunkt. Bereits in Japan gibt der Tankan-Bericht einen breiteren Einblick in die Stimmung großer Unternehmen, bevor in Europa die finalen Einkaufsmanagerindizes für Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und die Eurozone veröffentlicht werden. Diese Daten gelten als wichtige Frühindikatoren für die Entwicklung des Industriesektors. Ergänzt wird das Bild in Europa durch die Arbeitslosenquote der Eurozone. In den USA folgen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Bauinvestitionen sowie der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe. Auf Unternehmensebene stehen unter anderem die Quartalszahlen von Nike, der Investor Day von Sika sowie der Produktionsbeginn im BMW-Batteriewerk Irlbach-Straßkirchen im Fokus.
Freitag:
Zum Abschluss der Handelswoche richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Inflations- und Arbeitsmarktdaten. In der Eurozone werden die Verbraucherpreise für September veröffentlicht, während in den USA der offizielle Arbeitsmarktbericht ansteht. Beide Veröffentlichungen gelten als besonders marktbewegend, weil sie Rückschlüsse auf den Inflationsdruck, die Robustheit der US-Wirtschaft und damit auch auf die Erwartungen an die weitere Geldpolitik zulassen können. Ergänzt werden die Daten in den USA durch die Auftragseingänge der Industrie sowie die zweite Veröffentlichung der langlebigen Wirtschaftsgüter.
| Produkte auf |
| EUR/USD |
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