15 November 2019

Henkel: Gelingt der Neustart?

Bei Henkel geht zum Jahresende eine Ära zu Ende: Hans Van Bylen kehrt dem Konzern nach 35 Jahren den Rücken und macht Platz für den bisherigen Finanzchef Carsten Knobel. Auf den langjährigen Weggefährten wartet viel Arbeit. Und die Konkurrenz schläft nicht, besonders L'Oreal befindet sich im Aufwind.

Das Wichtigste zu Henkel und L'Oreal vorab:

  • Neuer Konzern-Chef Knobel muss weitreichende Entscheidungen treffen
  • L'Oreal übertrifft die Erwartungen und will schneller wachsen als der Markt

Für Van Bylen waren die letzten Monate seiner Amtszeit bei Henkel nicht ganz unbeschwert. Sinkende Renditen sind Anleger vom Düsseldorfer Traditionskonzern nicht gewohnt, im Sommer wurde sogar der Ausblick für das Gesamtjahr kassiert. Entsprechend enttäuschend entwickelte sich auch die Aktie: Während der DAX® seit Jahresbeginn um 25 Prozent zulegte, stehen die Papiere von Henkel unverändert. Nur für drei Werte im Leitindex lief es noch schlechter. Dazu passen die nun gemeldeten Zahlen: Im dritten Quartal verdiente Henkel operativ gut acht Prozent weniger, organisch sanken die Erlöse sogar um 0,3 Prozent.

 

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DAX®

 

Die Flaute bei wichtigen Kunden wie der Automobilindustrie trifft besonders die Klebstoffsparte, eine Belebung zeichnet sich bisher nicht ab. Zumindest bestätigte Henkel mit den nun vorgelegten Zahlen die im August gesenkte Prognose und rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von bestenfalls zwei Prozent. Konkurrent Beiersdorf kalkuliert hingegen mit drei bis fünf Prozent. Bei den Norddeutschen läuft das Kosmetik-Geschäft, während Henkel auch hier mit Herausforderungen kämpft.

 

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Beiersdorf

 

In der kriselnden Sparte kommen nun alle Produkte und Länder auf dem Prüfstand. Zudem muss der neue Chef eine wichtige Entscheidung treffen: Der Kosmetikkonzern Coty hat die in der Vergangenheit von Henkel begehrte Marke Wella wieder zum Verkauf gestellt. Und auch beim Thema digitale Transformation muss Knobel nun liefern.

 

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Henkel

 

Wie es besser laufen könnte, zeigte zuletzt L'Oreal. Zwar schwächelten Massenmarkt-Marken wie „Garnier“, unter dem Strich legte der Umsatz aber sowohl im Luxussegment als auch bei den Kosmetikprodukten zu. Zudem profitierten die Franzosen von ihrer breiten globalen Präsenz: Dank einer starken Entwicklung in der Region Asien-Pazifik, im E-Commerce sowie dem Reiseeinzelhandel und der Hautpflege, legte der Umsatz im abgelaufenen Quartal um elf Prozent und damit stärker als von Analysten (FactSet) erwartet zu. Wenig überraschend blickt das Management zuversichtlich in die Zukunft: 2019 will L'Oreal schneller wachsen als der Markt und Umsatz sowie Gewinn steigern.

 

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L'Oreal

 

 

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