10 Dezember 2020

Biontech mit Problemen – Gerresheimer mit Investitionen

Die Coronavirus-Pandemie dauert an, die Fallzahlen in Europa und den USA bleiben hoch oder steigen sogar. Daher werden derzeit die ersten Impfungen in Großbritannien durchgeführt, doch es gab Komplikationen, die die Aktienkurse der Impfstoffhersteller belastet haben. Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer plant weiterhin, kräftig in künftiges Wachstum zu investieren, auch aufgrund der Nachfrage nach Corona-Impfstoffen und -Medikamenten.
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Das Wichtigste zu Biontech und Gerresheimer vorab:

  • Corona-Impfstoff von Biontech löst allergische Reaktionen aus
  • Gerresheimer will mehr investieren

Im Rennen um einen möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus liegen aktuell die beiden zusammenarbeitenden Partner Biontech aus Deutschland und der US-Pharmakonzern Pfizer vorn. Wie auch Moderna hat Biontech bei der EU eine sogenannte bedingte Zulassung ihrer Impfstoffe beantragt. Doch nicht in der EU, sondern in Großbritannien sind die ersten Massentestungen angelaufen. Dort hat es mit dem Impfstoff von Biontech allerdings erste Komplikationen gegeben.

Allergiker haben Probleme bekommen, weshalb die britische Arzneimittelaufsicht empfohlen habe, diesen Personenkreis nicht mit dem Wirkstoff zu impfen. Die Personen mit allergischen Reaktionen erholten sich aber laut britischer Gesundheitsbehörde gut. Dennoch verloren gestern die Aktien sämtliche Impfstoffhersteller deutlich. In den USA soll am 17. Dezember ein Beratungskomitee der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA über die Zulassung des Impfstoffs von Moderna beraten.

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Gerresheimer will weiterwachsen und kündigte hohe Investitionen an: Für das gerade begonnene Geschäftsjahr 2021 (Ende November) sowie für 2022 möchte Finanzvorstand Bernd Metzner rund 12 Prozent des Umsatzes investieren. „Wir rechnen damit, dass der Cash Capex 2021 und 2022 auf Vorjahresniveau bleiben und mittelfristig ein hohes einstelliges Umsatzwachstum erzeugen wird“, so Metzner. Bisher wollte der Konzern mittelfristig 8 bis 10 Prozent investieren.

Mit einem Teil der nun veranschlagten Mittel sollen „einmalige Geschäftsmöglichkeiten" genutzt werden. Dazu zählt die Kapazitäten bei injizierbaren Medikamenten sowie in der Auftragsfertigung von Autoinjektoren auszubauen. Dafür sollen rund 100 Mio. Euro fließen. Metzner zufolge versprechen beide Projekte eine hohe Rendite. Gerresheimer hat zudem für das laufende Geschäftsjahr eine Prognose veröffentlicht. Demnach soll das Umsatzwachstum im Kerngeschäft währungsneutral im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Die bereinigte operative Marge soll sich auf 22 Prozent bis 23 Prozent belaufen. Außerdem soll sich das bereinigte Ergebnis je Aktie um rund 10 Prozent verbessern.

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