04 August 2020

Corona-Krise trifft MTU hart – Apple ist wieder die Nummer 1

Erste Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen beim Triebwerkshersteller MTU Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal einbrechen. Das Dax®-Unternehmen bleibt aber in der Gewinnzone. Die Corona-Krise setzt auch Apple zu, den jüngsten Quartalszahlen zufolge laufen die Geschäfte des US-Konzerns aber bereits wieder hervorragend.
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Das Wichtigste zu MTU und Apple vorab:

  • MTU von der Luftfahrtkrise getroffen
  • Apple ist wieder das wertvollste Unternehmen der Welt

Der deutsche Triebwerkshersteller MTU Aero Engines ist im ersten Quartal noch glimpflich davongekommen, im zweiten Quartal haben nun aber die negativen Folgen der Coronavirus-Pandemie - wie der zeitweise Stillstand der Luftfahrtbranche - voll durchgeschlagen. Umsatz und Ergebnis brachen den Angaben zufolge dramatisch ein. Allerdings lagen die Werte über den Erwartungen der Analysten (Reuters).

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MTU Aero Engines

 

Wie das Dax®-Unternehmen mitteilte, betrug der Umsatz im abgelaufenen Quartal 776,1 Millionen Euro. Vor Jahresfrist waren es dagegen noch 1,12 Milliarden Euro gewesen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Erlös von 741 Millionen Euro gerechnet.

Beim bereinigten operativen Ergebnis wies MTU einen Einbruch um 76 Prozent auf noch 42,4 Millionen Euro aus. Nach Steuern fiel der bereinigte Gewinn mit 33,3 Millionen Euro knapp 74 Prozent niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Hier hatten die Analysten durchschnittlich mit 30 Millionen Euro gerechnet. Je Aktie verdiente MTU 0,2 Euro nach 1,92 Euro im zweiten Quartal 2019. "In den Zahlen zeigen sich erste Auswirkungen der Corona-Pandemie", erklärte MTU-Chef Reiner Winkler.

Auch beim iPhone-Hersteller Apple hat die Corona-Krise Opfer gefordert: So wird die Markteinführung neuer iPhone-Modelle verschoben. Statt wie sonst üblich im September sollen die neuen Smartphones etwas später erscheinen. Nichtsdestotrotz laufen die Geschäfte des US-Konzerns auch in der Corona-Krise blendend.

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Apple

 

Apple zufolge kletterte der Umsatz im zurückliegenden zweiten Quartal um rund elf Prozent auf 59,69 Milliarden Dollar. Er lag damit deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen (FactSet) von 52,25 Milliarden Dollar. Den Gewinn je Aktie bezifferte Apple demnach mit 2,58 Dollar. Der Konsens der Analysten war von lediglich 2,04 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Die neuen iPhone-Modelle, die erstmals auch den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen sollen, werden vor allem die Geschäfte im Schlussquartal 2020 ankurbeln. Die Verschiebung der Markteinführung hatte sich abgezeichnet, da es aufgrund der Coronavirus-Pandemie in der chinesischen Fertigung zu wochenlangen Arbeitsunterbrechungen gekommen war.

Im Gegensatz zur MTU-Aktie, die in diesem Jahr rund 45 Prozent an Wert verlor, konnte die Apple-Aktie den Verlust aus der Corona-Krise mehr als aufholen und stieg in diesem Jahr um fast 50 Prozent. Gestern wurde gleichzeitig ein neues Rekordhoch bei rund 435 Dollar erzielt. Damit ist Apple auch wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Mit einem Börsenwert von rund 1,9 Billionen Dollar hat Apple auch den saudischen Öl-Giganten Saudi Aramco wieder überholt, der vergangenes Jahr an die Börse gegangen ist.

 

 

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