Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal 2026 über weiteres Wachstum in den wesentlichen operativen Kennzahlen berichtet und den Ausblick für den Free Cashflow AL leicht angehoben. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich auf rund 29,9 Milliarden Euro, organisch um etwa 3,3 Prozent. Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich auf ungefähr 11,8 Milliarden Euro, was organisch einem Plus von rund 7,3 Prozent entspricht. Auch der bereinigte Konzernüberschuss legte auf etwa 2,8 Milliarden Euro zu, während der Free Cashflow AL mit rund 5,0 Milliarden Euro ebenfalls über dem Vorjahreswert lag. Gleichzeitig sank der ausgewiesene Konzernüberschuss auf etwa 2,5 Milliarden Euro, was das Unternehmen vor allem mit Integrationskosten bei T-Mobile US im Zusammenhang mit UScellular sowie mit positiven Bewertungseffekten im Vorjahr begründete.
Operativ kamen wichtige Beiträge erneut aus den USA, wo T-Mobile US den Wachstumskurs fortsetzte, sowie aus dem Deutschland-Geschäft. Im Heimatmarkt verwies die Deutsche Telekom unter anderem auf rund 1 Million neue TV-Kunden bei MagentaTV, auf etwa 218 Tausend zusätzliche Mobilfunk-Vertragskunden und auf rund 161 Tausend neue reine Glasfaseranschlüsse. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun einen Free Cash Flow AL von rund 20,0 Milliarden Euro statt bisher von mehr als 19,8 Milliarden Euro. Die Zielwerte für das bereinigte EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und für das bereinigte Ergebnis je Aktie von etwa 2,20 Euro blieben unverändert.
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(Quelle: HSBC)