Meta hat den persönlichen KI-Agenten Muse vorgestellt. Der Dienst soll nicht nur Fragen beantworten, sondern auch digitale Aufgaben ausführen, etwa E-Mails vorbereiten, Reisen organisieren, Formulare ausfüllen und Einkäufe abwickeln. Bei sensiblen Vorgängen wie dem Versand einer Nachricht oder einem Kauf soll Muse zuvor die Zustimmung des Nutzers einholen. Für länger laufende Aufgaben kann der Agent laut Meta auch im Hintergrund weiterarbeiten. Muse basiert auf dem KI-Modell Muse Spark und läuft in einer eigens eingerichteten virtuellen Umgebung, der sogenannten Muse Secure VM. Meta zufolge werden dort Daten und Zugangsinformationen getrennt gespeichert. Nutzer sollen selbst festlegen können, mit welchen Anwendungen Muse verbunden wird und welche Zugriffsrechte der Dienst erhält. Zudem sollen Aktivitäten über ein Protokoll nachvollziehbar sein.
Der Dienst wird zunächst in den USA für iOS, Android, über muse.ai und WhatsApp angeboten. Die Grundversion soll kostenlos sein; für eine intensivere Nutzung sind Abonnements vorgesehen. Eine Integration in KI-Brillen sowie eine zusätzliche verschlüsselte „Confidential VM“ sollen später folgen.
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(Quelle: HSBC)