10 Juni 2020

Fraport und Lufthansa hoffen auf die Urlaubssaison

Aktien aus der Luftfahrtbranche waren in den vergangenen Wochen die großen Gewinner am Aktienmarkt, nachdem sie zuvor aufgrund der Corona-Krise heftig abgestürzt waren. Doch der Flugverkehr dürfte sich im Juni zur Urlaubssaison weiter normalisieren. Fraport und Lufthansa hoffen auf mehr Passagierzahlen.
Juli
03
03.07.2020 | 10:50
Ölpreis auf dem Vormarsch
Juli
02
Juni
23
Juni
12
12.06.2020 | 13:35
Goldpreis mit Comeback
Juni
09
Juni
05
Juni
02

Das Wichtigste zu Fraport und Lufthansa vorab:

  • Fraport belasten noch immer die schwachen Passagierzahlen
  • Lufthansa schnürt Rettungspaket, fliegt aber aus dem DAX®

Der Flugverkehr ist trotz der in Aussicht gestellten Reiseerleichterungen noch eingeschränkt, wie die neuesten Verkehrszahlen von Fraport für den Flughafen Frankfurt zeigen. Die Passagierzahlen bleiben auch in der Vorwoche auf einem niedrigen Niveau und liegen fast 93 Prozent unter dem Vorjahr. Besser hat sich der Cargo-Bereich entwickelt, der nur noch knapp 13 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum liegt.

Hier finden Sie Produkte auf
Fraport

 

Die Fraport-Aktie hat sich zuletzt mit dem Gesamtmarkt erholt, liegt aber mit einem Kursverlust seit Jahresbeginn von rund 36 Prozent noch immer kräftig im Minus. Noch befindet sich das Unternehmen in einer Anpassungsphase, Arbeitsplätze sind gefährdet. Zahlreiche Mitarbeiter leisten weiterhin Kurzarbeit. Im ersten Quartal musste Fraport wegen der Luftfahrtkrise zum ersten Mal seit dem Börsendebut 2001 einen Verlust melden. Der Umsatz ging ebenfalls deutlich zurück.

 

Zwar werden am dem 15. Juni wieder Reisen in 30 verschiedene europäische Länder wieder zugelassen, aber für 160 Staaten außerhalb der EU werden die Reiseeinschränkungen der Bundesregierung bis Ende August verlängert. Daher gestaltet sich die Situation für die Lufthansa ähnlich schwierig wie bei Fraport. Die Kranich-Airline musste sogar Staatshilfen beantragen, die unter Auflagen genehmigt wurden. In Frankfurt und München sind Start- und Landeberechtigungen abgegeben worden.

Hier finden Sie Produkte auf
Deutsche Lufthansa

 

Die Verluste betrugen im ersten Quartal mehr als zwei Milliarden Euro und wogen so schwer, dass der Lufthansa keine Wahl blieb. Der Bund beteiligt sich mit 20 Prozent und kann diesen Anteil auf 25 Prozent plus eine Aktie ausbauen, um eine Übernahme zu verhindern. Auch für die österreichische Lufthansatochter Austrian Airlines wurde ein Rettungspaket geschnürt. Österreich stützt in einem Umfang von mehreren 100 Millionen Euro. Aufgrund der hohen Kursverluste von derzeit knapp 28 Prozent seit Jahresbeginn ist die Lufthansa an der Börse nur noch ein Leichtgewicht und ist aus dem DAX® geflogen. Ersetzt wird das DAX®-Gründungsmitglied durch Deutsche Wohnen.

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de

 

 


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.