Die Continental AG hat am 4. Juli 2026 nach Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat den Verkauf ihres Geschäftsbereichs ContiTech an Lone Star Funds vertraglich vereinbart. Der vereinbarte Unternehmenswert liegt bei rund 4,0 Mrd. Euro; zusätzlich sind erfolgsabhängige Komponenten von bis zu ungefähr 0,25 Mrd. Euro in den Folgejahren möglich. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen – insbesondere kartellrechtlicher Freigaben – sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Nach aktuellem Stand könnte der Vollzug bis Ende 2026 erfolgen.
Mit dem geplanten Schritt will Continental die strategische Neuaufstellung abschließen und sich künftig stärker auf das Kerngeschäft im Bereich Reifen konzentrieren. Auf Basis der derzeitigen Planung erwartet der Konzern zum Abschluss einen Mittelzufluss von etwa 3,1 Mrd. Euro. Wie hoch die finalen finanziellen Effekte ausfallen, hängt unter anderem von gängigen Kaufpreisanpassungsmechanismen und dem genauen Zeitpunkt des Vollzugs ab.
Continental beabsichtigt, die erwarteten Mittel nach Abschluss der Transaktion unter anderem zur weiteren Reduzierung der Finanzverschuldung zu nutzen. Laut Unternehmensaussagen sollen voraussichtlich rund 2,5 Mrd. Euro zur Beteiligung der Aktionäre vorgesehen werden – entweder über eine Sonderdividende oder über eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende. ContiTech soll künftig im Halbjahresfinanzbericht als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen werden. Gleichzeitig prüft Continental derzeit, welche Auswirkungen die Transaktion auf die Prognose für das laufende Geschäftsjahr hat; eine Anpassung soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Der Ausblick für den Unternehmensbereich Reifen bleibt laut Unternehmen davon unberührt..
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