22 August 2019

Microsoft und Coca-Cola: Mehr als nur ein Fels in der Brandung

Seit Ende 2018 mussten Anleger bereits einige scharfe Korrekturen hinnehmen. Defensive Qualitätswerte wie Microsoft und Coca-Cola kann hingegen so schnell nichts erschüttern. Doch damit nicht genug: Die beiden US-Giganten haben in den vergangenen Jahren wichtige strategische Entscheidungen getroffen, die sich nun auszuzahlen scheinen.
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15.08.2019 | 14:00
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Erst Apple, dann Amazon und schließlich Microsoft: Aktuell bringt der US-Softwarekonzern als einziges börsennotiertes Unternehmen ein Gewicht von mehr als einer Billion US-Dollar auf die Waage. Stärkere Korrekturen am Gesamtmarkt hinterließen im Kursverlauf der Microsoft-Aktie in der jüngeren Vergangenheit kaum Schaden. So büßte der Nasdaq-100 Index® zwischen Ende September 2018 und dem Jahreswechsel rund 23 Prozent ein, die Apple-Aktie etwa 40 Prozent. Die Papiere von Microsoft verloren hingegen 19 Prozent, markierten jedoch bereits im März wieder eine frische Bestmarke und setzten zuletzt die Rekordjagd fort.

 

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Ein wesentlicher Grund für die - gerade in stürmischen Zeiten hohe - relative Stärke ist die erfreuliche operative Entwicklung. Unter der Feder von Konzern-Chef Satya Nadella lassen gleich mehrere Wachstumstreiber die Kasse klingeln. Ähnlich wie bei Amazon und der Google-Mutter Alphabet brummt besonders das Cloud-Geschäft. Mit der Plattform „Azure“ ist Microsoft inzwischen am Markt für Cloud-Software zur Nummer zwei hinter Amazons „AWS“ aufgestiegen. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Umsatz um 64 Prozent. Auch die Strategie, Office-Programme wie Word und Excel als online abrufbare Jahresabonnements anzubieten, ist voll aufgegangen. Die Umsätze mit der Web-Version legten um kräftige 31 Prozent zu. Zudem stellen derzeit viele Firmen ihr Betriebssystem von Windows 7 oder 8 auf Windows 10 um. Ein Trend, der nach Einschätzung von Finanzvorstand Amy Hood noch zwei Quartale anhalten dürfte. Die Börse hat die Zahlen zum abgelaufenen Quartal positiv aufgenommen, auch der Ausblick auf das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres stimmte die Teilnehmer optimistisch. Neben der enormen Wachstumsfantasie weist der Softwareriese aus Redmond auch einen hohen Anteil wiederkehrender Umsätze auf. Damit ist Microsoft weniger zyklisch aufgestellt, was gerade in der sich abzeichnenden, von konjunkturellen Herausforderungen geprägten Phase von Vorteil ist.

 

Coca-Cola trifft den Nerv

Auch die Anleger von Coca-Cola können stürmischeren Zeiten an den Finanzmärkten vergleichsweise ruhig entgegensehen. Zuletzt legte die Aufwärtsdynamik der Aktie sogar zu, während der Gesamtmarkt von Rezessionsängsten ausgebremst wurde. Der Getränkekonzern weist ein defensives Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Cashflows auf. Vor allem der bessere Produktmix lässt die Gewinne nun kräftig sprudeln. So baut der Konzern besonders sein Angebot an weniger zuckerhaltigen Getränken und Energy-Drinks aus. Angekurbelt wurde die Nachfrage in den vergangenen Monaten zudem durch das neue Kaffeesegment. Der Einstieg über die Kette Costa Coffee ist bereits gelungen, in den kommenden Monaten soll das Angebot auch in Europa stark ausgebaut werden.

 

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Im abgelaufenen Quartal kletterte der Umsatz auf zehn Mrd. Dollar, das entspricht einem Plus von sechs Prozent zum Vorjahr. Ohne Zukäufe sollen die Erlöse 2019 um rund fünf Prozent wachsen. Zuvor lag die Analysten-Prognose bei vier Prozent. Auch bei Dividendenjägern stehen die Papiere des Brausekonzerns hoch im Kurs. Zuletzt lag die Rendite bei gut drei Prozent. Seit über 50 Jahren schüttet Coca-Cola alljährlich mehr Dividende als im Vorjahr aus.

 

 

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