17 Oktober 2019

Netflix gibt zu: Konkurrenzdruck schmerzt

Die Konkurrenz auf dem Streaming-Markt wird härter. Das spürt auch Marktführer Netflix, der mit seinen jüngsten Quartalszahlen dennoch überzeugen kann. Mittelfristig rechnet aber auch Netflix mit einer Abschwächung des Wachstums.
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Über Jahre hat Netflix mit eigenen Sendungen den Streaming-Markt beherrscht und satte Wachstumszahlen beim Gewinn und bei der Abonnentengewinnung vorlegen können. Die Situation hat sich aber geändert. Apple startet am 1. November mit der Einführung ihres Streaming-Dienstes Apple TV+, der zu einem sehr günstigen Preis von knapp fünf Dollar auf den Markt kommen wird. Zum Vergleich: Netflix kostet in den USA 12,99 Dollar. Doch das ist nicht alles. Wer ein neues iPhone oder ein anderes Gerät von Apple kauft, kann den Streamingdienst ein Jahr lang kostenlos nutzen.

 

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Netflix Apple

 

Wie intensiv der Wettbewerb ist, zeigt auch ein Blick auf die anderen Konkurrenten. Disney wird zu einem ebenfalls günstigen Preis von 6,99 Dollar monatlich ab Mitte November Disney+ anbieten und will damit innerhalb von zwei Jahren weltweit präsent sein. Außerdem bietet Disney eine Sammlung von klassischen Filmen, familienfreundlicher Unterhaltung und Live-Sport an, die Netflix nicht im Angebot hat.

 

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Walt Disney

 

Weitere Konkurrenten sind zum Beispiel Warner und Amazon, die für 10 Dollar im Monat ihr Prime Video anbieten und derzeit über die größte Mediabibliothek verfügen. Die Prime-Mitgliedschaft gibt es noch dazu. Warner arbeitet noch an einem eigenen Streaming-Dienst, der die Rechte an Harry Potter hat, ebenso wie an den Filmen von Herr der Ringe sowie der sehr beliebten Sitcom-Serie Friends.

 

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Amazon

 

 

Solide Zahlen – getrübte Aussichten

Trotz des zunehmenden Wettbewerbs zeigt sich Netflix zuversichtlich und konnte im abgelaufenen Quartal die Erwartungen teilweise sogar übertreffen. Etwa bei der wichtigen Kennzahl des Netto-Abonnentenzuwachses. Zwar konnte das angepeilte Wachstum von 7 Millionen neuen Kunden nicht erreicht werden, doch mit 6,77 Millionen neuen Abonnenten wurden die Erwartungen der Analysten bei FactSet übertroffen, die mit einem Zuwachs von 6,7 Millionen Kunden gerechnet hatten.

 

Der Umsatz erreichte wie erwartet 5,25 Mrd. Dollar, eine Steigerung von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Dagegen fiel der Gewinn mit 1,47 Dollar je Aktie deutlich stärker als erwartet aus. Analysten bei FactSet hatten mit 1,03 Dollar je Aktie gerechnet. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von fast zehn Prozent auf diese Entwicklung. Das vierte Quartal ist jedoch eine andere Geschichte. Netflix prognostiziert 7,6 Millionen Neuzugänge, weit weniger als die von Analysten erwarteten 9,6 Millionen und weniger als die 8,8 Millionen, die Netflix im vierten Quartal 2018 vorgelegt hat. Außerdem rechnet Netflix nicht mehr mit einer Steigerung der gesamten Abonnentenzahlen für 2019 gegenüber 2018 aufgrund des intensiven Konkurrenzkampfes.

 

 

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