13 April 2021

Alibaba-Tochter Ant Group wird zur Finanzholding, Microsoft kauft Spezialisten für Spracherkennungs-software

Nach einer Rekordstrafe für die chinesische Onlinehandelsplattform Alibaba, muss Finanzdienstleister und Alibaba-Tochter Ant Group in eine Finanzholding umgewandelt werden. Microsoft kauft indes für 19,7 Mrd. US-Dollar Nuance Communications, einen Spezialisten für Spracherkennungssoftware.
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Schlechte Nachrichten für Alibaba-Gründer Jack Ma: Die chinesischen Aufsichtsbehörden haben die Umwandlung der Alibaba-Tochter Ant Group in eine Finanzholding, unter der fortan alle Geschäftsbereiche zusammengefasst werden sollen, durchgesetzt. Damit verliert der chinesische Finanzdienstleister seinen Status als Tech-Unternehmen. Mit der Umwandlung in eine Finanzholding wird Ant stattdessen wie eine Bank behandelt und muss sich der Aufsicht der Zentralbank unterwerfen. Als Grund für diesen Schritt führen die Aufseher „unsachgemäße“ Verflechtungen zwischen dem Zahlungsdienstleister Alipay, dem Geschäft mit virtuellen Kreditkarten („Jiebei“) und der Verbraucherkreditsparte Huabei an. Mit einem umfassenden Restrukturierungsplan sollen diese Verflechtungen nun aufgelöst werden. Im vergangenen Jahr sollte eigentlich der Börsengang der Ant Group per Doppellisting in Shanghai und Hongkong erfolgen. Das Unternehmen hätte bei einer Bewertung von 315 Mrd. US-Dollar einen Erlös von rund 37 Mrd. US-Dollar erzielen können. Der Börsengang wurde mit dem Verweis auf neue Regeln jedoch in letzter Minute gestoppt. Am Wochenende hatten die chinesischen Wettbewerbshüter bereits eine Rekordstrafe von 18 Mrd. Yuan (2,3 Mrd. Euro) gegen Alibaba verhängt. Die Onlinehandelsplattform habe mit ihrer Marktmacht die Händler dazu gezwungen, ihre Waren exklusiv über Alibaba anzubieten. Die Alibaba-Aktie profitierte am Montag von der Gewissheit über die Strafe, über deren Höhe bereits im Vorfeld des Urteils spekuliert wurde.

 

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US-Börsengigant Microsoft ist hingegen weiter auf Einkaufstour. Für 19,7 Mrd. US-Dollar kauft der Windows-Konzern Nuance Communications, einen Spezialisten für Künstliche Intelligenz (KI) und Spracherkennungssoftware. Interessant für Microsoft sind vor allem die Anwendungen im Gesundheitswesen. Mediziner nutzen die Nuance-Technik, um Unterhaltungen mit Patienten direkt in elektronische Patientenakten zu überführen. Damit setzt Microsoft auch einen großen Schritt ins Telemedizin-Geschäft, das aufgrund der Corona-Pandemie einen regelrechten Boom erlebte, da immer mehr Arztbesuche online stattfanden. Für Microsoft ist es der größte Deal seit der Übernahme des Karrierenetzwerks Linkedin, für das 2016 rund 26,2 Mrd. US-Dollar flossen. Mark Benjamin, bisheriger CEO von Nuance, bleibt nach der Übernahme weiterhin im Amt. Er soll künftig an Scott Guthrie, Vizepräsident der Sparte Cloud und KI bei Microsoft, berichten. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Nuance einen Umsatz von 1,48 Mrd. US-Dollar. Unterm Strich blieb nach einem Verlust in Höhe von 217 Mio. US-Dollar im Vorjahr ein Gewinn von 91 Mio. US-Dollar übrig.

 

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