Oracle hat für das vierte Quartal starke Zahlen gemeldet: Nach US-GAAP stieg der Gewinn je Aktie um etwa 21 % auf rund 1,45 USD, der Umsatz legte um ungefähr 21 % auf circa 19,2 Mrd. USD zu. Treiber blieb das Cloud-Geschäft mit Erlösen von etwa 9,9 Mrd. USD (rund +46 %). Auch im Gesamtjahr wuchs Oracle deutlich: Der Gewinn je Aktie lag bei ungefähr 5,83 USD (ca. +34 %), der Umsatz bei rund 67,4 Mrd. USD (etwa +17 %). Das Unternehmen spricht damit von seinem besten Quartal und Geschäftsjahr.
Gleichzeitig rückten die hohen Investitionen stärker in den Fokus. Vor allem Ausgaben für Rechenzentren belasteten den freien Cashflow, der im Quartal bei rund minus 1,9 Mrd. USD lag. Die Nettoinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf etwa 55,7 Mrd. USD und lagen über der eigenen Prognose; für das kommende Jahr stellt Oracle Investitionen von ungefähr 70 Mrd. USD in Aussicht. Zur Finanzierung nahm das Unternehmen nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr rund 43 Mrd. USD Fremd- und etwa 5 Mrd. USD Eigenkapital auf; für das neue Geschäftsjahr sind weitere Mittel von ungefähr 40 Mrd. USD geplant, darunter etwa 20 Mrd. USD über ein Programm zur schrittweisen Platzierung von Aktien.
Am Markt fiel die Reaktion eher verhalten aus: Nach einem Schlusskurs von rund 201 USD gab die Aktie nachbörslich um mehr als 10 % nach.
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(Quelle: HSBC)