24 Juli 2018

Siemens und General Electric im Fokus der Marktteilnehmer!

Harte Zeiten für die Investoren von General Electric: Weil der amerikanische Elektronikriese bei seiner Restrukturierung einige Rückschläge hinnehmen musste, ist die Aktie seit Anfang 2017 im Rückwärtsgang und notiert aktuell nahe des Neun-Jahres-Tiefs. Im Juni 2018 gab es einen erneuten Tiefschlag: die Aktie war nach einer mehr als 120 Jahre langen Mitgliedschaft aus dem Dow Jones abgestiegen und wurde nun sogar bei Betrachtung des Börsenwerts von Siemens überholt.
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Der Kursrückgang hat auch beim Börsenwert von General Electric (GE) seine Spuren hinterlassen. Er ist auf 114 Mrd. Dollar gesunken (umgerechnet rund 98 Mrd. Euro), Anfang 2016 lag der Marktwert bei 300 Mrd. Dollar. Dagegen kommt Konkurrent Siemens beim Konzernumbau gut voran, weshalb sich das Papier in den vergangenen Monaten deutlich erholt hat. Damit ist die Marktkapitalisierung auf 99 Mrd. Euro geklettert. Mit einem Indexgewicht von 9,7 Prozent ist Siemens die Nummer zwei im DAX® hinter SAP (10 Prozent).


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Nach der Vorlage der Halbjahreszahlen ist die GE-Aktie zuletzt eingeknickt. Zwar lagen sie etwas über den Schätzungen der Analysten, das Unternehmen hat allerdings das 2018er-Ziel für den Cashflow auf 6 Mrd. Dollar gesenkt. Zusätzlich hatte Vorstandschef John Flannery, weil der Cashflow 2017 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, die Dividende von GE zum zweiten Mal innerhalb von zehn Jahren gesenkt. Flannery treibt nun die Abspaltung der Medizintechniksparte voran und verkauft den 62,5-Prozent-Anteil an dem US-Ölzulieferer Baker Hughes. Somit fokussiert sich der Konzern auf die drei zyklischen Bereiche Luftfahrt, Energie (Gasturbinen) und Erneuerbare Energien.


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Geschäft mit Gasturbinen schrumpft stark

Das Umfeld in den letzten beiden Sparten ist herausfordernd. So schrumpft die Nachfrage gerade nach großen Gasturbinen kräftig. Siemens hatte daher im November 2017 angekündigt, in den Kraftwerks- und Antriebssparten 6.900 Arbeitsplätze zu streichen und mehrere Werke zu schließen. Laut Siemens ist der weltweite Absatz großer Gasturbinen mit mehr als 100 Megawatt Leistung von 249 Stück im Geschäftsjahr 2011 kontinuierlich auf zuletzt 122 gesunken. Um dagegen zu steuern hat Siemens daher zuletzt eine Kooperation mit der chinesischen Firma State Power Investment Corporation (SPIC) geschlossen. Der Konzern will die Chinesen bei der Forschung und Entwicklung unterstützen und sichert sich so neben Einnahmen auch zusätzliche Marktzugänge in China.

Stürmische Zeiten spürt auch der Windkraftbereich. Laut den Daten der Researchfirma GlobalData hat Siemens im Jahr 2018 mit einem installierten Volumen von 9,4 Gigawatt den dänischen Wettbewerber Vestas mit 14,3 Prozent von der Weltspitze verdrängt. Auf Rang drei folgt die chinesische Firma XinJiang Goldwind (10,4 Prozent) vor GE (9,2 Prozent). Allerdings bekommt die Branche zu spüren, dass verschiedene Länder ihre Subventionen kürzen, was für zunehmenden Wettbewerbs- und damit Preisdruck sorgt. Der Branchenverband Global Wind Energy Council (GWEC) prognostiziert, dass das installierte Volumen im laufenden Jahr auf dem 2017er-Niveau von 52,6 GW stagnieren soll.


Siemens mit neuer Konzernstrategie

Dagegen florieren bei Siemens die Geschäfte mit der „digitalen Fabrik“, also etwa mit Software für die Fabrikautomatisierung. Dank eines Buchgewinns von 900 Mio. Euro, durch die Übertragung von Aktien des IT-Dienstleisters Atos an den eigenen Pensionsfonds, hat Vorstandschef Joe Kaeser den Ausblick für das im September endende Fiskaljahr angehoben. Der Firmenlenker will bei der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen am 2. August die neue Konzernstrategie „Vision 2020+“ präsentieren.



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