10 Juli 2018

Gold- und Silberpreis sind auf Talfahrt, Produzenten wachsen hingegen!

Der kräftige Aufschwung des US-Dollars setzt den Edelmetallen kräftig zu. Dagegen sind die Aktien der Goldförderer in den vergangenen Wochen vergleichsweise stabil. Hier könnte es in diesem Jahr noch einen Führungswechsel innerhalb der Branche geben. Hoffnung macht der gesamten Edelmetallbranche der sinkende Zins.
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Auf ein Elf-Monats-Tief war der Goldpreis gesunken, ehe er sich zuletzt ein wenig erholt hat. Für Abwärtsdruck sorgt vor allem der gestiegene Dollar, der seit Mitte April beispielsweise um rund fünf Prozent gegenüber dem Euro gestiegen ist. Der Goldpreis hat in dem Zeitraum um 6,6 Prozent nachgegeben. Gold und Dollar bewegen sich häufig konträr zueinander.


Gestützt wird die Notierung des Edelmetalls hingegen von den sinkenden US-Renditen. Umfragen zu folge erwarten viele Investoren, dass sich im Umfeld des Handelsstreits auch die Perspektiven für die US-Wirtschaft eintrüben. Zudem sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen auf fast 2,80 Prozent gesunken – das ist das niedrigste Niveau seit Ende Mai. Dies könnte für Licht am Ende des Goldhorizonts sorgen, da Gold keine Zinsen abwirft und bei sinkenden Marktrenditen in der Regel attraktiver wird.


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Gold


Newmont Mining auf dem Vormarsch

Während der leichten Erholung des Goldpreises haben auch die Aktien der Goldförderer ein wenig zugelegt. In der Branche bahnt sich zudem ein Wechsel an der Spitze an. Während der US-Konzern Newmont Mining beim Börsenwert (aktuell 20,2 Mrd. Dollar) schon länger vor dem kanadischen Wettbewerber Barrick Gold (15,6 Mrd. Dollar) liegt, will Newmont in diesem Jahr auch bei der Produktion zum Branchenprimus aufsteigen. Das US-Unternehmen möchte 4,9 bis 5,4 Mio. Unzen fördern, gegenüber der geförderten 4,5 bis 5,0 Mio. Unzen von Barrick. Barrick Gold will sich derweil auf das Wachstum des Unternehmens fokussieren, nachdem sie in den vergangenen Jahren kräftig ihre Schulden abgebaut haben. Beide Firmen werden am 26. Juli ihre Quartalszahlen vorlegen.


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Barrick Gold Newmont Mining Corp.


Silberpreis leidet unter weltwirtschaftlichen Aussichten

Zwar ist auch der Silberpreis zuletzt ein wenig geklettert, dennoch notiert er auf dem niedrigsten Niveau seit Ende 2017. Neben dem steigenden Dollar bekommt er vor allem zu spüren, dass sich die Perspektiven für die Weltwirtschaft wegen des Handelsstreits deutlich eintrüben. So ist der Einkaufsmanagerindex für die weltweite Industrie im Juni auf ein Elf-Monats-Tief gesunken. Für den Silberpreis können dies schlechte Nachrichten sein, stammt doch rund die Hälfte der weltweiten physischen Nachfrage nach Silber aus Industrieanwendungen, wie Solar, Elektro und Batterien.


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Silber


Nach dem Kursrückgang von Silber ist das Gold-Silber-Ratio auf 78,4 geklettert. Das ist im Langfristvergleich ein sehr hoher Wert. Wenn in den vergangenen 25 Jahren das Verhältnis – es wird berechnet, indem man den Preis von Gold durch den von Silber dividiert - ein derart hohes Niveau erreicht hatte, war es üblicherweise anschließend deutlich gesunken - sprich der Silberpreis hat sich besser entwickelt hat als der von Gold. Allerdings ist das Umfeld wegen des Handelsstreits diesmal deutlich anders als in den vergangenen 25 Jahren.



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