16 November 2018

Ölpreis im Tiefenrausch

Öl ist der wichtigste Schmierstoff und damit auch ein Indikator für die Weltwirtschaft. Die Notierung des Rohstoffs ist in den vergangenen Wochen kräftig eingebrochen. Die Sorge vor einem Überangebot belastet den Markt.
November
14
November
12
November
08
November
07
Oktober
31
Oktober
25
Oktober
22
22.10.2019 | 11:30
SAP: Dieser Termin wird wichtig
Oktober
18
18.10.2019 | 11:45
Gold und Silber wieder gefragt
Oktober
17
Oktober
16
Oktober
11

Der Brent-Ölpreis der Nordseesorte ist auf ein Acht-Monats-Tief abgerutscht, nordamerikanisches WTI-Öl gar auf ein Zwölf-Monats-Tief. Zuletzt gab WTI-Öl sogar zwölf Tage in Folge nach - eine Rekordserie. Für Verkaufsdruck hat zuletzt auch die Ankündigung Saudi-Arabiens gesorgt, die Ölproduktion im Dezember um 0,5 Mio. Barrel pro Tag gegenüber November zu drosseln. Das Land ist der größte Förderer innerhalb der OPEC.

Hier finden Sie Produkte auf
WTI Crude Future

 

Laut eines Medienberichts hatten einige OPEC-Mitglieder und ihre „Nicht“-OPEC-Partner, vor allem Russland, bei ihrem Treffen am 11. November in Abu Dhabi besprochen, die Förderung um bis zu 1,4 Mio. Barrel pro Tag zu senken. Damit würde die Ausweitung seit dem Sommer rückgängig gemacht werden. So wollen die Ölförderer verhindern, dass es im kommenden Jahr zu einem deutlichen Überangebot am Markt kommt und das Risiko einer weiteren Preisabschwächung zunimmt.

Hier finden Sie Produkte auf
Brent Crude Future

 

Großes Ölangebot

Die OPEC trifft sich am 6. Dezember in Wien, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Kartell hat am vergangenen Dienstag die 2019er-Nachfrage nach OPEC-Öl gesenkt. Als Gründe führte die OPEC die Konjunktureintrübung und die kräftig steigende US-Ölförderung an, diese war zuletzt von einem Rekordhoch zum nächsten geklettert. Die US-Energiebehörde hat die Schieferölproduktion bereits für den Dezember geschätzt. Sie soll auf 7,94 Mio. Barrel pro Tag steigen, was gleichzeitig ein Rekordniveau wäre.

Die acht Länder, die von den im November eingeführten amerikanischen Iran-Sanktionen ausgenommen sind und weiter iranisches Öl beziehen dürfen, haben ebenfalls zu einem aktuell hohen Ölangebot beigetragen. So dürfen Länder wie etwa Südkorea, Indien und Japan weiter iranisches Erdöl importieren, auch wenn sie ihre Einfuhrmengen reduzieren mussten und zukünftig weiter abbauen müssen. Aktuell hat die hohe Ölförderung der OPEC und der USA den Rückgang des iranischen Ölangebots überkompensiert, was die Preise belastet.

 

Kursrückgang des Ölpreises spiegelt auch Konjunktursorgen wider

Für die Eintrübung der Perspektiven für die Weltwirtschaft sind neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China auch die anhaltenden Zinserhöhungen der US-Notenbank verantwortlich, die die Privatwirtschaft, also Verbraucher und Unternehmen deutlich belasten. Deshalb sind die Aktien der US-Hausbaufirmen, wie D. R. Horton, ebenso kräftig eingebrochen, wie jene der Autobauer General Motors und Ford Motor.

Hier finden Sie Produkte auf
General Motors Co. Ford Motor Co.

 

Neben der Sorge vor einem Überangebot spiegelt der Ölpreis daher auch die Angst der Investoren vor einer deutlichen Abkühlung des Wachstums der Weltwirtschaft wider. So ist der Einkaufsmanagerindex für die weltweite Industrie, den die englische Researchfirma IHS Markit veröffentlicht, im Oktober auf das niedrigste Niveau seit fast zwei Jahren gesunken. In diesem Umfeld machen sich Investoren Sorge über die Nachfrage nach Öl. Der Ölpreis hat daher aus mehreren Richtungen Gegenwind, nicht allein durch die hohe Versorgung am Ölmarkt.

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.