20 Jänner 2017

Gold und Öl – Trumptastisch oder Trumpgödie?

Ein Jahr ist an den Börsen eine lange Zeit. Es scheint eine gefühlte Ewigkeit her zu sein, dass der Ölpreis eingebrochen ist und am 11. Februar 2016 mit rund 26 USD seinen Tiefpunkt erreicht hat. Nun sehen sich Börsianer Enthusiasmus gegenüber...
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Ein Jahr ist an den Börsen eine lange Zeit. Es scheint eine gefühlte Ewigkeit her zu sein, dass der Ölpreis eingebrochen ist und am 11. Februar 2016 mit rund 26 USD seinen Tiefpunkt erreicht hat. Nun sehen sich Börsianer Enthusiasmus gegenüber, weil die OPEC ihre Förderquoten kürzt und der Ölpreis seit einem Jahr um fast 90 Prozent gestiegen ist. Der Optimismus fehlt beim Goldpreis, auch wenn dieser zuletzt wieder leicht zulegen konnte. Aufgrund der gegenläufigen Stimmungen könnte es auch in diesem Winter wieder eine Trendwende bei Öl und Gold geben – nur umgekehrt.

Ein positiver Effekt für den Goldpreis waren zuletzt die sinkenden US-Zinsen. Da Gold keine Zinserträge abwirft, verringert sich der Zinsnachteil eines Gold-Investments gegenüber anderen Anlagen wie zum Beispiel Anleihen, die meist einen Zinskupon zahlen. So notiert die Rendite von zehnjährigen US-Staatsanleihen wieder unterhalb von 2,50 Prozent, allerdings waren sie zuletzt sogar noch tiefer auf knapp 2,30 Prozent gefallen. Offensichtlich beginnen etliche Investoren etwas zu zweifeln, ob Trump durch die geplanten Steuersenkungen oder Investitionen tatsächlich eine so starke Erholung der US-Wirtschaft auslösen kann, wie derzeit viele Anleger erwarten.

Markterwartung Basiswert Produktart Knock-out Barriere Hebel WKN
Produktideen Gold
Steigende Kurse Gold Open End-Turbo-Call-Optionsschein 1.104,7878 USD 12,27 TD7DQE
Fallende Kurse Gold Open End-Turbo-Put-Optionsschein 1.301,1221 USD 12,03

TD73LB

Stand: 20.01.2017 - 10:46 Uhr

 

Unsicherheit nimmt zu

Durch die Ankündigung protektionistischer Maßnahmen besteht sogar die Gefahr eines Handelskrieges mit so wirtschaftlich bedeutenden Ländern beziehungsweise Regionen wie China oder Europa. Sollten die Spannungen zunehmen, könnte der Goldpreis verstärkt angesteuert werden. Anleger fokussieren sich derzeit wieder mehr auf die bestehenden Risiken an den Märkten. Außerdem erklärte Trump, dass der Dollar zu stark sei und amerikanische Unternehmen dadurch an Wettbewerbsfähigkeit einbüßten. Trump dürfte künftig alles in seiner Macht stehende tun, um den Dollar nach unten zu reden. Hat er dabei Erfolg, würde das den Goldpreis zusätzlich beflügeln. Häufig bewegen sich Rohstoffe und der US-Dollar gegensätzlich, da ausländische Investoren bei einem Dollaranstieg mehr für den in Dollar notierten Rohstoff bezahlen müssen.


Überraschend immun war der Ölpreis zuletzt gegenüber Entwicklungen beim US-Dollar. Die jüngste Dollarstärke konnte dem Ölpreis nichts anhaben. Zur positiven Entwicklung beim Ölpreis hat die Einigung der OPEC kräftig beigetragen. Sie wollen deutlich weniger Öl produzieren und andere große erdölexportierende Länder wie Russland haben sich angeschlossen. Bisher klappt die Umsetzung bei der OPEC - die Frage ist nur, wie lange die Disziplin anhält. Denn Russland zum Beispiel leidet unter den Sanktionen des Westens und produziert trotz leichter Einschränkungen immer noch fast auf Rekordniveau bei rund 11 Millionen Barrel am Tag.  

Markterwartung Basiswert Produktart Knock-out Barriere Hebel WKN
Produktideen Brent Crude Future
Steigende Kurse Brent Crude Future (Kontrakt Mar 17) Open End-Turbo-Call-Optionsschein 50,7814 USD 13,65 TD7278
Fallende Kurse Brent Crude Future (Kontrakt Mar 17) Open End-Turbo-Put-Optionsschein 58,3564 USD 13,45

TD7NPZ

Stand: 20.01.2017 - 10:42 Uhr

 

Öl bald wieder mit Überangebot?

In die Produktionsbresche sind vor allem US-Ölfirmen gesprungen, es lohnt sich derzeit bei höheren Preisen wieder mehr Öl aus Schiefergestein zu gewinnen. Sogar US-Ölunternehmen, die in die Insolvenz geraten sind, fördern wieder Schieferöl. Der Ölmarkt könnte daher bald wieder ein Überangebot erleben, was die Preise mittelfristig wiederum belasten dürfte. Sollte die Weltwirtschaft allerdings wieder expandieren, würde das zu einer größeren Ölnachfrage führen, die ein mögliches Überangebot auffangen würde. Daher bleibt es spannend, ob der neue US-Präsident Trump seine protektionistischen Maßnahmen umsetzen wird. In diesem Umfeld dürften es die Weltwirtschaft und der Ölpreis schwer haben, sich positiv zu entwickeln.  


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