Heidelberg Materials hat am heutigen Mittwoch die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um etwa 10 % auf rund 6,4 Mrd. Euro. Das RCO (Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs) stieg um ungefähr 9 % auf rund 1,3 Mrd. Euro.
Zum Ergebnisanstieg trugen nach Unternehmensangaben höhere Absatzmengen sowie Verkaufspreisanpassungen bei, die die Kostensteigerungen übertrafen. Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich: In Europa erhöhte sich das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs um rund 15 %, in Nordamerika um etwa 4 %. Gleichzeitig sank beim operativen EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) die Marge, also dessen Anteil am Umsatz, um rund 0,5 Prozentpunkte auf etwa 25,3 %. Der Konzern verweist weiterhin auf eine uneinheitliche Nachfrage sowie Belastungen durch Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten.
Vor diesem Hintergrund erweitert Heidelberg Materials sein Kostensenkungsprogramm. Das Unternehmen erwartet, das bisherige Einsparziel von rund 500 Mio. Euro bis zum Jahresende zu übertreffen. Für 2027 und 2028 strebt es zusätzliche Einsparungen von insgesamt etwa 300 Mio. Euro an. Ein Schwerpunkt liegt auf strukturellen Veränderungen im europäischen Produktionsnetzwerk. Die Jahresprognose bleibt unverändert: Für 2026 erwartet der Vorstand ein Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs in einer Spanne von etwa 3,40 bis 3,65 Mrd. Euro. Höhere Finanzierungskosten und Energiepreise könnten nach Einschätzung des Unternehmens insbesondere die Nachfrage im Wohnungsbau weiterhin beeinträchtigen.
| Produkte auf |
| Heidelberg Materials AG |
Jetzt die neue HSBC-Marktbeobachtung zum Thema „Bond-Markt“ entdecken!
An den Kapitalmärkten bleibt es spannend. KI bewegt die Technologiewerte, hohe Ölpreise nähren neue Inflationssorgen und die großen Notenbanken halten sich bei ihren nächsten Schritten bedeckt. Zeit für einen genaueren Blick. Welche Signale verdienen Aufmerksamkeit und welche erweisen sich am Ende nur als falsche Spur?
Unsere Titelstory widmet sich diesmal dem Bond-Markt. Unter dem Titel „Lizenz zum Zins: Was den Bond-Markt wieder spannend macht“ nehmen wir US-Treasuries, deutsche Bundesanleihen und japanische Staatsanleihen unter die Lupe. Ergänzt wird die Ausgabe durch ein charttechnisches Update von Jörg Scherer, Einordnungen zu den Rohstoffmärkten und weiteren Analysen.
Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de
(Quelle: HSBC).