Montag:
Zum Wochenauftakt ist der Konjunkturkalender noch vergleichsweise übersichtlich. In Europa stehen vor allem die Handelsbilanzen aus den Niederlanden und Spanien auf dem Programm, die Hinweise auf die außenwirtschaftliche Entwicklung liefern können. Abseits der Märkte könnte zudem die Bekanntgabe des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Dienstag:
Am Dienstag nimmt die Berichtssaison in den USA deutlich Fahrt auf. Mit UnitedHealth, Johnson & Johnson sowie den Großbanken JPMorgan, Wells Fargo und Goldman Sachs legen gleich mehrere Schwergewichte ihre Quartalszahlen vor. Die Zahlen dürften sowohl für den Gesundheitssektor als auch für den US-Finanzsektor wichtige Impulse liefern. In Europa rückt unter anderem Fraport mit der Veröffentlichung seiner Zahlen in den Fokus. Konjunkturseitig dürften vor allem die deutschen Verbraucherpreise für September sowie die US-Daten zu den Wiederverkäufen am Häusermarkt im Fokus stehen. Aus Japan kommen zudem Erzeugerpreise und Zahlen zur Kreditvergabe, die Hinweise auf Preis- und Finanzierungsdynamik liefern können.
| Produkte auf | |||||
| Johnson & Johnson | UnitedHealth Group | JP Morgan Chase & Co. | Wells Fargo & Co. | Goldman Sachs Group Inc. | Fraport AG |
Mittwoch:
Zur Wochenmitte rücken gleich mehrere marktbewegende Termine in den Mittelpunkt. Auf Unternehmensseite dürfte vor allem ASML mit seinen Zahlen zum dritten Quartal im Fokus stehen, da der niederländische Technologiekonzern als wichtiger Gradmesser für die Halbleiterindustrie gilt. Ergänzt wird der Tag durch Quartalsberichte von BlackRock, Bank of America, State Street und Morgan Stanley. Konjunkturseitig richtet sich der Blick zunächst nach China, wo die Handelsbilanz sowie Erzeuger- und Verbraucherpreise veröffentlicht werden. Die Daten könnten wichtige Hinweise auf die konjunkturelle Verfassung und die Preisentwicklung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt liefern. In den USA stehen neben den MBA-Hypothekenanträgen vor allem die Verbraucherpreise für September im Fokus. Am Abend dürfte dann das Fed-Beige-Book aufmerksam verfolgt werden, da es ein aktuelles Stimmungsbild zur wirtschaftlichen Lage in den einzelnen Distrikten der US-Notenbank liefert.
Donnerstag:
Am Donnerstag bleibt die Nachrichtenlage sowohl auf Unternehmens- als auch auf Konjunkturseite dicht. In Europa veröffentlichen EQT ihre aktuellen Umsatzzahlen, während TotalEnergies einen Produktionsbericht vorlegt. In den USA berichten anderem Alcoa und United Airlines Zahlen vorlegen. Konjunkturseitig dürfte in Europa vor allem das britische Bruttoinlandsprodukt für August im Blick stehen. Zudem stehen die Quartalszahlen von TSMC auf der Agenda. Die Zahlen des taiwanischen Chipauftragsfertigers dürften weit über den Sektor hinaus Beachtung finden, da sie Rückschlüsse auf die weltweite Technologienachfrage zulassen. Hinzu kommen die zweite Schätzung der französischen Verbraucherpreise sowie die Industrieproduktion der Eurozone. In den USA erwartet die Märkte ein ganzes Bündel wichtiger Daten mit Einzelhandelsumsätzen, Erzeugerpreisen, Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, dem Philadelphia-Fed-Index und Lagerbeständen. Diese Veröffentlichungen könnten ein breites Bild zur Konsumstärke, zur Preisentwicklung und zur Dynamik der US-Wirtschaft liefern.
Freitag:
Zum Wochenschluss richtet sich der Fokus vor allem auf den Technologiesektor und weitere wichtige Makrodaten. Ergänzt wird der Unternehmenskalender unter anderem durch Reliance Industries, CSX und Interactive Brokers. In Europa stehen mit der Handelsbilanz der Eurozone sowie den finalen Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone und Italien wichtige Veröffentlichungen auf dem Programm. Am Nachmittag werden in den USA die Export- und Importpreise sowie die Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Damit endet die Woche mit weiteren Signalen zur Preisentwicklung und zur industriellen Aktivität in den Vereinigten Staaten.
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