Siemens hat für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 über eine insgesamt robuste Geschäftsentwicklung berichtet und den Ausblick für das Ergebnis je Aktie vor Effekten aus der Kaufpreisallokation angehoben. Der Auftragseingang stieg im Jahresvergleich von etwa 24,7 auf rund 27,9 Milliarden Euro, während der Umsatz auf etwa 20,8 Milliarden Euro zulegte. Das industrielle Geschäft erreichte mit ungefähr 3,5 Milliarden Euro ein höheres Ergebnis als im Vorjahreszeitraum, begleitet von einer verbesserten Marge von rund 17,3 Prozent. Auch der Gewinn nach Steuern fiel mit etwa 2,6 Milliarden Euro höher aus, während der freier Zahlungsmittelüberschuss mit rund 4,1 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert von knapp 2,9 Milliarden Euro lag.
Wichtige Impulse kamen im Quartal vor allem von Smart Infrastructure und Digital Industries. Smart Infrastructure verzeichnete einen Rekord beim Auftragseingang, unter anderem gestützt durch größere Aufträge von Rechenzentrumskunden in den USA und Europa. Digital Industries profitierte insbesondere von einer höheren Dynamik im Softwaregeschäft. Mobility blieb beim Auftragseingang auf einem hohen Niveau, auch wenn das Ergebnis dort leicht unter dem Vorjahreswert lag. Für das Gesamtjahr rechnet Siemens weiterhin mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum von etwa 6 bis 8 Prozent und erwartet nun beim Ergebnis je Aktie vor Kaufpreisallokation rund 11,20 bis 11,50 Euro statt zuvor etwa 10,70 bis 11,10 Euro.
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(Quelle: HSBC)