PUMA hat für das zweite Quartal 2026 auf Basis eigener Angaben einen Umsatz von rund 1,69 Milliarden Euro gemeldet, was währungsbereinigt einem Rückgang von etwa 9,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen führt dies vor allem auf laufende Reset-Maßnahmen, eine schwächere Nachfrage in wichtigen Märkten sowie Belastungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt zurück. Während das Großhandel-Geschäft um ungefähr 14 % nachgab, legte das Direct-to-Consumer-Geschäft leicht um rund 0,4 % zu. Regional zeigte sich ein gemischtes Bild: Rückgänge in EMEA und Amerika standen einem Wachstum in Asien/Pazifik gegenüber.
Auf der Ergebnisseite verbesserte sich die Bruttomarge laut PUMA auf etwa 48 %, nach rund 46 % im Vorjahresquartal. Das EBIT lag bei ungefähr negativ 53 Millionen Euro und damit über dem Vorjahreswert von rund negativ 109 Millionen Euro, wobei das Unternehmen auf niedrigere Sonderbelastungen sowie positive Effekte aus niedrigeren Beschaffungskosten und US-Zollrückerstattungen verweist. Gleichzeitig blieb die bereinigte operative Entwicklung unter dem Vorjahr, da der niedrigere Umsatz die Profitabilität belastete. Positiv hob PUMA den deutlichen Rückgang der Vorräte um etwa 15 % sowie den auf rund 329 Millionen Euro gestiegenen Free Cash Flow hervor. Für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick und rechnet weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einem EBIT zwischen etwa negativ 50 Millionen und negativ 150 Millionen Euro.
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(Quelle: HSBC)