03 Oktober 2018

BMW-Aktionäre nach Gewinnwarnung geschockt

Die deutsche Automobilbranche ist in Aufruhr. Nach Daimler überrascht nun BMW mit einer Gewinnwarnung, die schwierige Zeiten signalisiert. Außerdem forciert der US-Fahrdienstvermittler Uber seine Dienstleistungen hierzulande.
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Uber ist seit Anfang Oktober wieder in Düsseldorf aktiv. Dort war das Unternehmen bereits 2014 gestartet, musste aber den Betrieb einstellen. Mit der Wiederaufnahme von Düsseldorf werden die Uber-Fahrdienste insgesamt in drei deutschen Großstädten zur Verfügung stehen. Neben Düsseldorf werden sie bereits in Berlin und München angeboten. Uber tritt dabei als Vermittler für gewöhnliche Taxis auf, zudem können Kunden über den Dienst Uber X einen Mietwagen mit professionellem Chauffeur bestellen.

Mitte September hatte ein Medienbericht für Aufsehen gesorgt, wonach Uber Interesse am Kauf des in London ansässigen Essenslieferdienstes Deliveroo habe. Die Gespräche befänden sich allerdings in einem frühen Stadium. Uber-Chef Dara Khosrowshahi, der bereits über den hauseigenen Essenslieferdienst Uber Eats verfügt, will damit die Position in Europa kräftig ausbauen. Der Firmenchef strebt zudem im nächsten Jahr an die Börse. Allerdings veröffentlicht die Firma schon jetzt Geschäftszahlen. Im zweiten Quartal war der Umsatz um 63 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar nach oben geklettert, allerdings war dabei ein Verlust von knapp 900 Mio. Dollar angefallen.


BMW hat eine unschöne Überraschung parat

Die Investoren von BMW blicken hingegen mit Sorge auf den 7. November, wenn der weltweit zweitgrößte Premiumhersteller die Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen wird. Zuletzt hat der Konzern mit der ersten Gewinnwarnung seit zehn Jahren Investoren enttäuscht, woraufhin die Aktie in die Nähe des tiefsten Niveaus seit November 2016 eingebrochen ist. Für die Senkung der Prognose für das Gesamtjahr führte BMW einige Gründe an. So hätten Wettbewerber vor der Umstellung auf das neue WLTP-Abgastestverfahren ihre Fahrzeuge mit kräftigen Preissenkungen in den Markt gedrückt. In dem Umfeld habe sich BMW beim Vertrieb zurückgehalten, was den Absatz beeinträchtigte. Zudem habe der Handelsstreit, vor allem zwischen den USA und China, zu stärker als erwarteten Verwerfungen bei der Nachfrage und beim Preis auf mehreren Automobilmärkten geführt.

Die Folge: Im Autobereich werde der Umsatz im Gesamtjahr statt moderat zu steigen sogar leicht sinken. Zudem werde die Gewinnmarge in dem Bereich statt der angepeilten 8 bis 10 Prozent lediglich „mindestens 7 Prozent“ erreichen. Es wäre das erste Mal seit dem Krisenjahr 2009, dass die Marke von 8 Prozent nicht erreicht würde. BMW hat zudem betont, dass das schwierige Umfeld „sowohl im dritten Quartal als auch im vierten Quartal deutlich“ auf den Gewinn durchschlagen werde.


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Mit der Reduktion des Ausblicks folgt BMW dem Stuttgarter Konkurrenten Daimler, der bereits Ende Juni eine Gewinnwarnung abgegeben hatte. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen Ende Juli hat der scheidende Vorstandschef Dieter Zetsche dann die Prognose für den Pkw-Absatz für das Gesamtjahr gesenkt. Er soll nur noch auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren, nachdem die Stuttgarter zuvor noch einen leichten Anstieg vorhergesagt hatten. Zudem werde der operative Gewinn des Konzerns leicht unter das 2017er-Niveau von 14,7 Mrd. Euro sinken.


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