Der Zuckermarkt hat in den vergangenen Wochen deutlich angezogen: Der Zucker-Future in London ist seit dem Tief Mitte Februar von rund 13,82 US-Dollar um etwa 15 % auf zwischenzeitlich 16 US-Dollar gestiegen. Als Treiber gilt der Zusammenhang zwischen Energie- und Agrarmärkten. Mit höheren Rohölpreisen steigt die Attraktivität von Ethanol, das unter anderem aus Zucker hergestellt werden kann. Infolgedessen kann sich die Nachfrage vom klassischen Zuckermarkt in Richtung Ethanolproduktion verschieben.
Zusätzlich mehren sich kurzfristige Knappheitssignale. Große Exporteure wie Indien oder Thailand könnten mehr Zucker in die Ethanolproduktion umleiten, was potenziell geringere Exportmengen bedeuten würde. Ein knapperes globales Angebot kann die Preisentwicklung weiter stützen. Neben dem Ethanol-Thema gelten zudem geringere Anbauflächen für Zuckerrüben in Europa sowie mögliche Lieferkettenbelastungen im Zusammenhang mit dem Wetterphänomen El Niño als Faktoren, die den Zuckerpreis beeinflussen können.
Für Südzucker als einer der größten Zuckerproduzenten in Europa kann ein höheres Preisniveau die Erlössituation unterstützen. Die Aktie legte in der vergangenen Woche um rund 33,4 % auf 13,32 Euro zu und liegt seit Jahresbeginn damit etwa 45 % im Plus. Vom Hoch im Mai 2023 bei 18,93 Euro ist der Kurs jedoch weiterhin deutlich entfernt. Ob die Zuckerpreise nachhaltig auf erhöhtem Niveau bleiben, bleibt in den kommenden Monaten abzuwarten.
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(Quelle: HSBC)