27 September 2018

thyssenkrupp, Salzgitter und ArcelorMittal auf unterschiedlichen Wegen?

Die jüngsten Meldungen aus der Stahlbranche hätten nicht unterschiedlicher sein können. Von Gewinnanhebungen bis -warnungen ist alles dabei, vor allem thyssenkrupp spürt Gegenwind.
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Die weltweite Stahlindustrie leidet unter deutlichen Überkapazitäten, obwohl die globale Konjunktur noch vergleichsweise robust erscheint. Dieses Thema wurde selbst auf dem G20-Gipfel Mitte September in Paris hoch aufgehängt. Die Vertreter der G20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer hatten sich darauf geeinigt „Schritte zu ergreifen, die zu einer weiteren Reduzierung von Kapazitäten führen.“ Der Druck auf den Sektor nimmt nämlich zu, weil die Sorgen um den Handelskonflikt zwischen den USA und China nicht ausgeräumt sind. Zuletzt sank der Einkaufsmanagerindex für die weltweite Industrie, den die englische Researchfirma IHS Markit veröffentlicht, im August auf ein 21-Monats-Tief. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie Chinas ist im gleichen Monat auf das niedrigste Niveau seit Juni 2017 zurückgegangen.

Trotz des schwieriger werdenden Umfelds hat der Stahlkonzern Salzgitter zuletzt zur Überraschung vieler Investoren seine 2018er-Gewinnprognose deutlich angehoben, woraufhin die Aktie kräftig nach oben geklettert ist. Damit notiert das Papier in der Nähe des Drei-Monats-Hochs, der Börsenwert liegt bei 2,6 Mrd. Euro. Dem Unternehmen kommen die seit Juli eingesetzten Schutzzölle der EU auf Stahlprodukte zugute. „Angesichts des sich abzeichnenden Geschäftsverlaufs im dritten Quartal und in Erwartung einer weiterhin positiven Entwicklung unserer wesentlichen Absatzmärkte“ werde die Ergebnisprognose für das laufende Jahr angehoben, teilte der Konzern mit. So soll der Gewinn vor Steuern 300 bis 350 Mio. Euro erreichen, zuvor waren 250 bis 300 Mio. geplant.


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Salzgitter


Interimschef von thyssenkrupp treibt Restrukturierung voran

Hingegen war die Aktie von thyssenkrupp zuletzt auf das niedrigste Niveau seit Mitte 2016 abgerutscht, ehe sie sich ein wenig erholt hat. Die Marktkapitalisierung liegt bei fast 13 Mrd. Euro. Deutschlands größter Stahlkonzern hat nach wie vor große interne Probleme und ist weiterhin auf der Suche nach einem Vorstandschef. Für den Posten wurde mit Finanzchef Guido Kerkhoff eine Zwischenlösung gefunden, allerdings wird erst ein neuer Vorstandschef die Strategie und damit die endgültige Richtung für die nächsten Jahre vorgeben können. In der Zwischenzeit treibt Kerkhoff die Restrukturierung des Unternehmens voran. Größtes Sorgenkind ist die schwächelnde Sparte Anlagenbau, die ein wichtiger Grund für die jüngste Gewinnwarnung von thyssenkrupp war.


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Hingegen profitiert der weltweite Branchenprimus ArcelorMittal von seinem großen US-Geschäft, das durch die US-Strafzölle gegen ausländische Konkurrenz, gerade aus China, geschützt wird. Daher hatte der Konzern im zweiten Quartal den größten Gewinn seit sieben Jahren verbucht. Zudem hatte Finanzchef Aditya Mittal den Ausblick für die weltweite Stahlnachfrage angehoben. Sie soll im laufenden Jahr um bis zu 3 Prozent steigen, gegenüber der vorherigen Prognose von 2,5 Prozent. Allerdings haben sich seit der Abgabe der Vorhersage am 1. August die Perspektiven für die Weltwirtschaft eingetrübt, gerade wegen der Eskalation des Handelsstreits. Nachdem sich die Aktie in den vergangenen Wochen vom Zehn-Monats-Tief erholt hat, liegt der Börsenwert von ArcelorMittal bei rund 28 Mrd. Euro.


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