18 Dezember 2019

Unilever kappt Umsatzprognose, Ceconomy kürzt Dividende

Brexit, Handelsstreit und eine konjunkturelle Abkühlung: Die externen Störfaktoren sind nicht ohne und schlagen sich zum Teil auch auf die wirtschaftliche Entwicklung von Konsumgüterherstellern nieder, etwa Unilever und Ceconomy.

Das Wichtigste zu Unilever und Ceconomy vorab:

  • Unilever mit erneuter Umsatzwarnung
  • Ceconomy stabilisiert sein Geschäft

Unilever spürt die Folgen der sich eintrübenden Konjunktur. Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern gab deshalb eine Umsatzwarnung für 2019 heraus. Den Angaben zufolge rechnet das Unternehmen mit einem Erlöswachstum, das leicht unter dem bisher angestrebten Ziel liegen wird. Ursprünglich lag der Umsatzausblick für das laufende Jahr bei einem Zuwachs von drei bis fünf Prozent. Dann wurde er bereits auf die untere Hälfte dieser Spanne zurückgenommen. Nun also eine weitere Reduzierung.

Als Gründe nannte Unilever die unbefriedigende wirtschaftliche Entwicklung mehrerer wichtiger Märkte, unter anderem Südostasien. Diese wird dem Unternehmen zufolge auch dazu führen, dass im ersten Halbjahr 2020 das Erlösplus erneut unterhalb der Drei-Prozent-Marke bewegen wird. Erst über das Gesamtjahr 2020 betrachtet, soll sich das Umsatzplus wieder innerhalb der Spanne von drei bis fünf Prozent bewegen - allerdings innerhalb der unteren Hälfte. Unilever setzt dabei auf eine leichte Erholung des nordamerikanischen Marktes.

 

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Unilever

 

Bei Ceconomy, dem Mutterkonzern der Elektronikmärkte MediaMarkt und Saturn, bleibt die Situation auch wegen interner Probleme schwierig. Mehrere Führungswechsel in den vergangenen Monaten sind ein Beleg für die operativen Probleme. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 stagnierte das operative Geschäft bei Gewinn und Umsatz (+0,2 Prozent). Der zunehmende Preiswettbewerb aus dem Internet setzt dem Elektronikhändler nach eigenen Angaben besonders zu. Dennoch zeigt sich der jetzige Ceconomy-Chef Düttmann für das kommende Geschäftsjahr vorsichtig optimistisch und prognostiziert einen operativen Gewinnzuwachs von mindestens zehn Prozent, der Umsatz soll ebenfalls leicht zulegen.

 

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Ceconomy AG

 

Robuste Aktienperformance

Trotz der stagnierenden Geschäfte konnte die Aktie von Ceconomy in diesem Jahr um rund 45 Prozent zulegen. Allerdings gab die Aktie zuvor deutlich nach und hat seit Anfang 2018 mehr als die Hälfte an Wert verloren. Die erneute Korrektur des Umsatzziels hat für einen Einbruch in der Unilever-Aktie gesorgt. In diesem Jahr steht dennoch ein kleines Plus von knapp sieben Prozent in den Büchern. Auf Sicht von drei Jahren hat sich die Aktie aber deutlich besser entwickelt als jene von Ceconomy.

 

 

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