03 Mai 2019

AMD, Intel und Qualcomm – Kursenttäuschung nach den Zahlen

Ein durchwachsenes Bild zeigt sich bei den jüngsten Quartalsergebnissen der Chiphersteller. Während Intel enttäuschte, konnten AMD und Qualcomm die Erwartungen übertreffen. Die Kursperformance litt dagegen bei allen nach den Zahlen.
Juli
17
Juli
12
Juli
09
Juli
04
Juni
26
Juni
12
12.06.2019 | 10:00
Microsoft ist die Nummer eins
Juni
05

Das erste Quartal hat an vielen Börsen schon für zweistellige Zuwachsraten gesorgt und auch im häufig starken Börsenmonat April ging es kräftig nach oben. Der DAX kletterte um fast sieben Prozent nach oben, in den USA stiegen der marktbreite S&P 500 und der Nasdaq auf neue Rekordhöhen.

 

Hier finden Sie Produkte auf
Intel

 

Dennoch gab es auch Verlierer wie etwa Intel, deren Aktie nach der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse in den vergangenen Tagen um rund 13 Prozent eingebrochen ist.  Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn konnten die Analystenerwartungen (Reuters) nicht erfüllen. Nachdem sich Apple und Qualcomm im Patentstreit geeinigt haben und Apple im Ergebnis nun 5G-Chips von Qualcomm beziehen wird, hat Intel dieses Geschäft aufgegeben. Der Chiphersteller fokussiert sich nun auf sein Stammgeschäft mit PC-Chips und auf die Herstellung von Server-Chips für Rechenzentren. Letztere sollen Anfang 2020 auf den Markt kommen.

 

Die Konkurrenz wird intensiver

In diesen Bereich will auch AMD vorstoßen, nachdem das Grafikkarten-Geschäft, das im letzten Vorjahresquartal so stark war, eingebrochen ist. Das ist auch der Grund, warum AMD wieder Verluste schreibt. Das Gleiche gilt für den Umsatz. Da sich Intel aus Geschäftsbereichen zurückzieht, eröffnen sich für AMD und andere Chiphersteller Chancen.

 

„Wir freuen uns auf die bevorstehenden Markteinführungen unserer PC-, Gaming- und Datacenter-Produkte der nächsten Generation, von denen wir erwarten, dass sie weitere Marktanteilsgewinne und finanzielles Wachstum erzielen werden“, erklärte daher AMD-Chefin Lisa Su. Für den Servermarkt tritt Su allerdings etwas auf die Bremse: „Der Markt für Rechenzentren braucht Zeit, um mit jedem neuen Produkt hineinzustoßen. Daher rechnen wir damit, dass wir in den nächsten vier bis sechs Quartalen unseren Marktanteil für Server weiter ausbauen werden, um einen zweistelligen prozentualen Anteil zu erzielen.“ AMD hat gleichzeitig seine Jahresprognose bestätigt und rechnet mit hohen einstelligen Umsatzzuwächsen. Laut FactSet kalkulieren Analysten im Schnitt mit Umsatzsteigerungen von 5,25 Prozent. Trotz der positiven Einschätzungen gab die Aktie von AMD nach einem kurzen Kurshüpfer alle Gewinne daraus wieder ab.

 

Hier finden Sie Produkte auf
Advanced Micro Devices, Inc.

 

Gleich abwärts um rund 4,5 Prozent ging es nach Bekanntgabe der Zahlen bei der Aktie von Qualcomm, nachdem das Unternehmen bessere Quartalszahlen gemeldet hatte, als erwartet. Für das laufende dritte Quartal kommt Qualcomm nicht an die Analystenerwartungen von FactSet heran. Auf bereinigter Basis erwartet der Chip-Hersteller einen Gewinn von 70 bis 80 Cent je Aktie und Umsätze von 4,7 bis 5,5 Mrd. Dollar. Dagegen kalkulieren Analysten mit Umsätzen von 5,28 Mrd. Dollar und Gewinnen von 1,29 Dollar je Aktie. Die Kursrückgänge der US-Chiphersteller erfolgen allerdings nach Kursgewinnen in diesem Jahr: Der Philadelphia Halbleiterindex stieg um knapp 34 Prozent, dagegen kletterten die Rekordindizes S&P 500 und der Nasdaq um 17 beziehungsweise 21 Prozent.

 

Hier finden Sie Produkte auf
Qualcomm

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Basisinformationsblatt

Die Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Prospekthinweis

Die Wertpapierprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen bzw. Nachträge für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Lizenzhinweis

"DAX®", "TecDAX®","MDAX®", "VDAX®", "SDAX®", "DivDAX®", "ÖkoDAX®", "Entry Standard Index", "X-DAX®" und "GEX®" sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Diese Finanzinstrumente werden von der Deutsche Börse AG nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder auf eine andere Art und Weise unterstützt. Der EURO STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX® 600-Performanceindex sowie die entsprechenden Supersector Indizes des STOXX® 600-Performanceindex sind geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der EURO STOXX 50® DVP ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.