Berkshire Hathaway hat am Wochenende die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 102 Mrd. USD, nach etwa 92,5 Mrd. USD. Der operative Gewinn erhöhte sich auf ungefähr 13,0 Mrd. USD, nach rund 11,2 Mrd. USD im Vorjahresquartal. Der den Berkshire-Aktionären zurechenbare Nettogewinn lag bei etwa 25,7 Mrd. USD und damit klar über dem Vorjahreswert von rund 12,4 Mrd. USD. Dazu trugen vor allem höhere Investmentgewinne von ungefähr 16,1 Mrd. USD bei.
Im operativen Geschäft ergab sich zugleich ein uneinheitliches Bild. Im Versicherungsgeschäft lagen sowohl das versicherungstechnische Ergebnis als auch die Kapitalanlageerträge unter dem Niveau des Vorjahres. Höher als im Vergleichsquartal fielen dagegen die Beiträge von BNSF, Berkshire Hathaway Energy sowie des Bereichs „Manufacturing, Service and Retailing“ aus. Letzterer erreichte im zweiten Quartal rund 4,5 Mrd. USD, nach etwa 3,6 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum.
Berkshire weist in seiner Mitteilung selbst darauf hin, dass Investmentgewinne wegen bilanzieller Bewertungseffekte von Quartal zu Quartal deutlich schwanken können und daher nur eingeschränkt Rückschlüsse auf die operative Entwicklung zulassen. Ergänzend dazu kaufte der Konzern im zweiten Quartal eigene Aktien für rund 4,5 Mrd. USD zurück. Die Versicherungs- und sonstigen Gesellschaften hielten zum Quartalsende nach Unternehmensangaben weiterhin liquide Mittel und kurzfristige US-Staatsanleihen von rund 359 Mrd. USD.
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(Quelle: HSBC)