09 Januar 2019

Deutsche Telekom und Wettbewerber klagen gegen 5G-Versteigerung

Im europaweiten Vergleich schneidet Deutschland bei der Versorgung mit dem 4G-Mobilfunkstandard schlecht ab. Umso stärker richtet die Bundesregierung ihr Augenmerk auf den neuen 5G-Standard. Allerdings sträuben sich die Telekomanbieter gegen die hohen Auflagen.
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Im Gegensatz zum DAX®, der nur wenige Prozent oberhalb des Zwei-Jahres-Tiefs notiert, ist die Aktie der Deutschen Telekom in die Nähe des 52-Wochen-Hochs geklettert. Investoren setzen offenbar darauf, dass sich das Geschäft des Telekomriesen weiterhin stabil entwickeln könnte, selbst wenn sich die Konjunktur in den USA und der Euro-Zone abkühlen sollte. Dass sich nicht alle Telekomwerte im aktuellen Umfeld positiv entwickeln, zeigt die Performance des britischen Konkurrenten Vodafone. Seit einem Jahr hat die Aktie rund 35 Prozent verloren. Die Unsicherheit über den Brexit lastet auf dem Unternehmen.


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Damit hat Vodafone nur eingeschränkte Möglichkeiten neue Mobilfunklizenzen, wie etwa für den 5G-Standard in Deutschland, zu erwerben, zumal das Unternehmen große Bedenken gegen das aktuelle Verfahren der Versteigerung hat: „Wir haben unsere rechtlichen Bedenken gegen verschiedene Bedingungen frühzeitig geäußert und uns nach eingehender Prüfung der verabschiedeten Vergabebedingungen zur Klage entschlossen.“ Zuvor hat auch der Netzbetreiber Telefónica wegen der Regeln für die Frequenzvergabe geklagt, nun folgt auch die Deutsche Telekom: „Wir haben von Beginn an gesagt, dass die für die Auktion vorgesehenen Auflagen aus unserer Sicht unrealistisch sind und Rechtsunsicherheit schaffen“, sagte ein Konzernsprecher. Die Frequenzen sollen im Frühjahr versteigert werden.


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Hohe Auflagen drücken die Rendite

Einerseits geht es um die Auflagen für die Versorgung in der Fläche. Laut der Bundesnetzagentur sollen bis Ende 2022 98 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit schnellem mobilen Internet versorgt werden, bis Ende 2024 sollen zudem alle Autobahnen-, Bundes- und Landstraßen, sowie wichtige Zugstrecken und Wasserwege versorgt werden. Der neue Mobilfunkstandard, dessen Übertragungsrate rund 100 Mal so hoch wie bei 4G ist, soll nicht zuletzt für das autonome Fahren von großer Bedeutung sein. Je höher die Auflagen allerdings sind, umso weniger rechnet sich das Geschäft für die Telekomfirmen.

Andererseits geht es bei 5G ums Roaming. Dabei sollen die Firmen ihre Netze auch für Kunden der Wettbewerber öffnen, die in der jeweiligen Region kein eigenes Netz haben. Dadurch wird der Ausbau der Infrastruktur ebenfalls unattraktiver. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sollen die Netzbetreiber über Roaming verhandeln, die Behörde will sie aber nicht dazu verpflichten. Der Digitalverband Bitcom warnt, dass selbst mit den angebotenen Frequenzen aus technischen Gründen keine flächendeckende 5G-Versorgung in Deutschland gewährleistet werden könne. Um die geforderte Versorgung auch entlang der Straßen und Schienen zu realisieren, müsste die Zahl der Mobilfunkstandorte verdoppelt und der Ausbau auch rechtlich geregelt werden.


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