10 Januar 2019

Dollar bekommt Gegenwind

Seit dem Frühjahr 2018 war der Dollar deutlich auf dem Weg nach oben gewesen. In den vergangenen Wochen hat sich allerdings das Umfeld für die US-Wirtschaft eingetrübt und den Dollar belastet. Anleger werden daher vorsichtiger, insbesondere da sich die Geldpolitik der US-Notenbank verändern könnte.
November
14
November
12
November
08
November
07
Oktober
31
Oktober
25
Oktober
22
22.10.2019 | 11:30
SAP: Dieser Termin wird wichtig
Oktober
18
18.10.2019 | 11:45
Gold und Silber wieder gefragt
Oktober
17
Oktober
16
Oktober
11

Seit Mitte Dezember hat der Dollar den Rückwärtsgang eingelegt und knapp zwei Prozent an Wert verloren. Das spiegelt der Dollar-Index wider, der die Entwicklung des Greenbacks gegenüber sechs Weltleitwährungen abbildet. Dabei sorgten die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Jay Powell, die Fed sei „vorbereitet, die Politik schnell und flexibel anzupassen“, für Verkaufsdruck auf den Greenback. Es gebe keinen vorab festgelegten Weg für die Politik und die Fed „hört dem Markt aufmerksam zu“. Die Investoren haben das so interpretiert, dass die Zinserhöhung vom 19. Dezember 2018 die letzte für diesen Zyklus gewesen sein könnte. Ein Anzeichen hierfür liefert der US-Geldmarkt anhand der Fed Fund Futures Rate, in dem für 2019 keinerlei Anhebungen mehr eingepreist werden.

Zudem hat Powell betont, dass die Fed „bei Bedarf“ den Abbau der Bilanzsumme der US-Notenbank (Fed) durch den Verkauf von Staats- und Hypothekenanleihen anpassen werde. Das würde bedeuten, dass sie weniger Anleihen als die derzeit insgesamt 50 Mrd. Dollar pro Monat verkaufen würde, was für weniger Aufwärtsdruck bei den US-Zinsen sorgen würde. Die Aussicht auf ein mögliches Beibehalten der aktuellen Politik oder gar eine geldpolitische Lockerung belastet tendenziell den Dollar, weil er im Falle sinkender Zinsen weniger Erträge abwirft.


Hier finden Sie Produkte auf
EUR/USD


Für zusätzlichen Gegenwind beim Dollar haben einige schwache US-Konjunkturdaten gesorgt, die die Sorge der Investoren vor einem Konjunkturabschwung verstärkt haben. So ist der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie, den das Institute of Supply Management veröffentlicht, im Dezember von 59,3 Punkten auf 54,1 Punkte eingebrochen. Das ist der stärkste Rückgang seit Oktober 2008. Damit ist der Index auf das Niveau von November 2016 abgerutscht. Weil der Einkaufsmanagerindex für die Industrie ein geeigneter Frühindikator für die Gesamtwirtschaft ist, hat dessen Einbruch viele Investoren erheblich verunsichert. Ein Zinsanstieg wird in einem wirtschaftlich schwieriger werdenden Umfeld unwahrscheinlicher und der Dollar daher unattraktiver. Am Währungsmarkt spielen aber auch die Zinsdifferenzen zwischen einzelnen Ländern eine große Rolle, wie die sogenannten Carry Trades zeigen.


Investoren lösen den Carry Trade auf

In den vergangenen Jahren hatten Investoren die vergleichsweise niedrigen japanischen Zinsen genutzt, um Yen-Kredite aufzunehmen und das Geld beispielsweise in amerikanische oder europäische Aktien zu investieren. Bei diesem Carry Trade haben Investoren von zwei Seiten profitiert: von Währungsgewinnen auf der einen und von Kursgewinnen am Aktienmarkt auf der anderen Seite. Wenn sich die Perspektiven für die Weltwirtschaft und damit für den Aktienmarkt aber eintrüben, verkaufen Investoren die Aktien und zahlen ihre Yen-Kredite zurück. Das treibt den Yen nach oben, weshalb er gegenüber dem Dollar zulegt.

Selbst der Euro konnte von den schwächeren US-Konjunkturdaten etwas profitieren, obwohl zuletzt die europäischen Konjunkturdaten enttäuschend ausgefallen sind. Investoren erwarten allerdings, dass die EZB (Europäische Zentralbank) ihre Geldpolitik beibehalten und die Leitzinsen auch im Laufe des Jahres auf dem aktuellen Niveau belassen dürfte, was den Euro derzeit stützt.


Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.