20 Dezember 2019

Gucci-Mutter Kering und LVMH im Übernahmefieber

LVHM schnappt sich Tiffany, Konkurrent Kering will sich Moncier einverleiben. Wie bei Tiffany dürfte das Unterfangen, so es denn zustande kommt, nicht ganz billig werden, denn der italienische Luxusbekleidungskonzern wird an der Börse derzeit mit rund zehn Milliarden Euro bewertet.
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Das Wichtigste zu LVMH und Kering vorab:

  • LVMH mit Fokus auf die USA und China
  • Kering plant ebenfalls Milliardenübernehme

In die Luxusgüterbranche kommt Bewegung. Auslöser ist die milliardenschwere Übernahme des US-Unternehmens Tiffany durch den französischen LVMH-Konzerns. Rund 16 Milliarden Dollar ließ sich der Kering-Rivale den Edelschmuckhersteller kosten. Angesichts der geringen Akquisitionsziele in der Schmuckindustrie war Tiffany ein begehrter Übernahmekandidat für den weltgrößten Luxusgüterhersteller.

Mit dem Deal will LVMH seine Präsenz nicht nur auf dem Schmuckmarkt verbessern, sondern auch in den USA. Tiffany hat außerdem seine Marken global gestärkt und sich auf Edelsteine und Goldschmuck spezialisiert, um jüngere Kunden weltweit zu gewinnen. Zur Strategie gehörte auch der jüngste Markteintritt nach China. LVMH verspricht sich durch die Übernahme auch einen besseren Zugang zu asiatischen Millennials.

Für LVMH ist die Übernahme von Tiffany die größte in seiner Firmengeschichte. Sie soll bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Neben Tiffany gehören die edlen Champagnermarken Veuve Clicquot und Moët & Chandon schon länger zum Konzern, auch die Uhren- und Schmuckmarken Bulgari und Tag Heuer sind im Portfolio enthalten, die für einen Umsatzanteil von knapp zehn Prozent sorgen.

 

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Übernahmekarussell dreht sich

Kering, die Mutter von Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent, will offenbar bei der Übernahme von Edelmarken nachziehen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg sei Kering am Kauf des italienischen Luxus-Skibekleidungsunternehmens Moncier interessiert. Der wird an der Börse derzeit mit etwa zehn Milliarden Euro bewertet und konnte in 2019 bisher rund ein Fünftel an Wert zulegen.

Ob die Übernahme glückt, liegt auch am Moncier-Großaktionär Remo Ruffini. Der kontrolliert über ein Investmentvehikel 22,5 Prozent an dem italienischen Unternehmen. Ruffini war es auch, der nach seinem Einstieg 2003 Moncier zum Luxusbekleidungskonzern umgebaut hat.

Doch nicht nur die Aktien von Moncier haben sich in diesem Jahr positiv entwickelt. Auch die übernehmenden Luxusgüterhersteller überzeugten. So hat die LVMH-Aktie bisher knapp 60 Prozent zugelegt, während Kering ein Plus von 40 Prozent geschafft hat. Noch besser hat allerdings Tiffany abgeschnitten: Die Übernahme von Tiffany zu 135 Dollar bedeutete einen Gewinnzuwachs von 66 Prozent in 2019 – dann aber zum letzten Mal.

 

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