02 April 2019

Infineon mit Gewinnwarnung – Kurseinbruch schnell wieder aufgeholt

Kaum eine Branche ist zyklischer als der Halbleitersektor. Er bekommt die Schwäche der Weltwirtschaft schnell und deutlich zu spüren.
November
14
November
12
November
08
November
07
Oktober
31
Oktober
25
Oktober
22
22.10.2019 | 11:30
SAP: Dieser Termin wird wichtig
Oktober
18
18.10.2019 | 11:45
Gold und Silber wieder gefragt
Oktober
17
Oktober
16
Oktober
11

Dennoch sind einige Aktien im schwächelnden Konjunkturumfeld auf dem Weg nach oben. Der Infineon-Aktienkurs stieg trotzt der Gewinnwarnung.

 

Hier finden Sie Produkte auf
Infineon Technologies

 

Kurssprung bei der Infineon-Aktie

Auslöser war der Einkaufsmanagerindex für die Industrie Chinas, der im März von 49,9 Punkten überraschend auf 50,8 Punkte gestiegen war. Damit ist er über die Marke von 50 Punkten geklettert und zeigt damit wieder ein Wachstum der dortigen Industrie an, was auf eine Wachstumsbelebung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hindeutet.

Die Investoren des DAX®-Konzerns haben sehr erleichtert auf die Nachricht aus China reagiert, hatte Infineon doch zuletzt Anleger mit eine Gewinnwarnung geschockt und dabei auf den deutlich sinkenden Autoabsatz in China hingewiesen. Der Autobereich steuert rund 40 Prozent der Konzernerlöse bei und ist damit der wichtigste Umsatzlieferant von Infineon. Zudem sei die Nachfrage nach Chips aus dem Smartphone-Bereich gedämpft.

Zwar habe sich das Geschäft im per Ende März beendeten zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 so entwickelt wie Vorstandschef Reinhard Ploss erwartet hat. Hingegen wird das Geschäft, so Ploss, im zweiten Halbjahr schwächer erwartet. Daher werde der Umsatz im Fiskaljahr 2018/19 um lediglich fünf Prozent auf 8 Mrd. Euro steigen. Gleichzeitig soll die operative Marge lediglich 16 Prozent erreichen, statt der zuvor in Aussicht gestellten 17,5 Prozent. Damit würde der operative Gewinn von 1,35 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,28 Mrd. Euro sinken.

 

Micron-Aktie steigt kräftig

Kurz zuvor hatte Samsung Electronics eine Gewinnwarnung für das abgelaufene Quartal abgegeben und auf den Einbruch der Preise für Speicherchips und die schwache Nachfrage nach Displays verwiesen. Analysten haben laut Reuters einen kräftigen Umsatzrückgang auf 53,7 Billionen koreanische Won (47,4 Mrd. Dollar) vorhergesagt, der operative Gewinn sollte sich mehr als halbieren auf 7,2 Billionen Won.

Der US-Speicherchiphersteller Micron hatte zuvor zwar mit den Ergebnissen für das im Februar beendete zweite Quartal des Fiskaljahres 2018/19 die Schätzungen der Analysten laut Bloomberg erreicht. Der Konzern warnte allerdings, dass der Umsatz im laufenden Quartal lediglich 4,6 bis 5,0 Mrd. Dollar erreichen werde, das lag weit unter den Schätzungen der Analysten von 5,3 Mrd. Dollar. 

Hier finden Sie Produkte auf
Micron Technology

 

In der Mitte der Spanne entspräche das einem Umsatzeinbruch um knapp 40 Prozent, nach einem Rückgang um 21 Prozent im vergangenen Quartal. Die Gründe dafür sind, dass die Betreiber von großen Rechenzentren ihre Aufträge gekürzt haben und gleichzeitig die Nachfrage aus dem Smartphone-Bereich schwächelt.

Vorstandschef Sanjay Mehrotra gab sich allerdings zuversichtlich, dass sich das Geschäft im zweiten Halbjahr beleben werde. Zudem werde der Konzern die Kapazitäten für die Herstellung von Speicherchips um fünf Prozent drosseln und die Investitionen im laufenden Fiskaljahr gegenüber der bisherigen Prognose um bis zu 500 Mio. Dollar auf 9 Mrd. Dollar kürzen. Auf die Meldung hin ist die Aktie nach oben geschossen und notiert in der Nähe des Sechs-Monats-Hochs.

Dialog Semiconductor feiert MDAX-Aufstieg

Das Papier von Dialog Semiconductor ist sogar auf das höchste Niveau seit Dezember 2017 geklettert. Die Aktie ist am 18. März in den MDAX® aufgestiegen. Dabei hat der Chipentwickler zuletzt ebenfalls zurückgerudert. So erwartet er für 2019 einen Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich, nachdem der Konzern zuvor einen stabilen Erlös in Aussicht gestellt hatte, gegenüber 1,44 Mrd. Dollar für 2018. Für Erleichterung bei Investoren hat allerdings gesorgt, dass die Bruttomarge dennoch weitgehend auf dem Vorjahresniveau liegen soll.

Vorstandschef Jalal Bagherli geht davon aus, dass das erste Quartal schwächer sein werde als saisonal üblich. Allerdings soll das zweite Halbjahr besser werden als das erste. Der Firmenlenker versucht den Konzern unabhängiger vom Großkunden Apple zu machen. Bagherli hatte im Oktober angekündigt, das Zuliefergeschäft mit Stromsteuerungschips in großen Teilen an Apple zu verkaufen.

Hier finden Sie Produkte auf
Dialog Semiconductor

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.