13 Juli 2021

J.P. Morgan und Goldman Sachs steigern Gewinn

Die beiden US-amerikanischen Investmentbanken J.P. Morgan und Goldman Sachs gaben heute den Startschuss zur Berichtssaison in den USA. Beide können die Gewinne steigern, müssen aber Umsatzrückgänge im Handel hinnehmen.
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Mit einem Anstieg des Nettogewinns von 4,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahr, auf 11,79 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen zweiten Quartal, konnte die US-Investmentbank J.P. Morgan ihre Gewinne deutlich ausbauen. Der Gewinn pro Aktie konnte gleichzeitig um 155 Prozent auf 3,78 US-Dollar je Aktie angehoben werden. Ein Jahr zuvor lag der Gewinn pro Aktie noch bei 1,38 US-Dollar. Zwar fiel der Umsatz im Handel mit Währungen und Aktien um 44 Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar, doch der Rückgang konnte durch eine gute Performance im M&A Geschäft wieder ausgeglichen wer-den. Insgesamt stieg der Umsatz der gesamten Investmentbanking-Sparte von 2,94 Milliarden US-Dollar auf 3,42 Milliarden US-Dollar an. Neben dem Investmentbanking-Geschäft, kam dem Wallstreet-Riesen zudem die Auflösung von Reserven für Kreditausfällen, die im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie gebildet wurden, zu Gute. Nachdem bereits im ersten Quartal 5,2 Milliarden US-Dollar an Sicherheiten aufgelöst wurden, wurden nun weitere 2,3 Milliarden US-Dollar abgebaut und als Gewinn verbucht.
Ein ähnliches Bild zeichnete sich im zweiten Quartal auch bei Goldman Sachs ab. Während die Umsät-ze im Handelsgeschäft mit 4,9 Milliarden US-Dollar deutlich schlechter als im ersten Quartal waren, konnte im Investmentbanking das zweitbeste Quartalsergebnis der Geschichte erzielt werden. Die Nettoerträge lagen in der Banksparte letztendlich bei 3,6 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus konnte die Vermögensverwaltung einen Rekordertrag in Höhe von 5,1 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Insgesamt lag der Gewinn pro Aktie bei 15,02 US-Dollar, während Erträge von 15,4 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden konnten.

 

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