13 Januar 2022

Lieferkettenprobleme und Rückrufe bei Philips

Die Niederländer kämpfen derzeit mit Lieferengpässen und einer teuren Rückrufaktion. Die Ergebnisse für das 4. Quartal 2021 fallen entsprechend schwach aus.
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Der niederländische Konzern Philips hat seine Q4 Zahlen für das Jahr 2021 am Mittwochnachmittag vorgestellt. Der Umsatz ist im Vergleich zu Q4-2020 um 10% auf 4,9 Milliarden Euro eingebrochen und lag damit auch unter den Erwartungen des Unternehmens. Der Gewinn ging verglichen mit dem Vorjahresquartal um ganze 40% auf 650 Millionen Euro zurück. Wie kam es zu diesem Rückgang?
Zum einen sind es die andauernden Lieferkettenprobleme, die das Ergebnis belasten. Wie viele andere Konzerne kämpft auch Philips mit Materialmangel. Konzernchef van Houten sagte, dass die Häfen teilweise zwei bis drei Wochen überfüllt waren und somit Komponente fehlten.
Aber auch bei der Produktfertigung lief es nicht rund. Einige Beatmungsgeräte von Philips hatten einen Schaumstoff eingebaut, der nach einer gewissen Dauer giftig werden könnte. Im Vorfeld wurde die Zahl an fehlerhaften Geräten auf 4 Millionen geschätzt. Diese wurden nun auf 5,2 Millionen nach oben korrigiert. Die Kosten für die Rückrufaktion belaufen sich insgesamt auf 725 Millionen Euro, die den Konzernüberschuss stark verringern. Laut van Houten soll Q4-2022 der Rückruf beendet werden. Positive Nachrichten hat Philips indes bei seinem Auftragsbestand zu vermelden. In Q4-2021 sowie im Gesamtjahr sind die eingegangen Aufträge um 4% gewachsen.

 

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