16 Februar 2021

Neues Angebot zum National Roaming: 1&1 Drillisch und Telefonica Deutschland sind sich einig

Deutschland bekommt seinen vierten Netzanbieter. Neben Vodafone, der Deutschen Telekom und Telefonica Deutschland darf nun auch 1&1 Drillisch, die Tochter des MDAX-Konzerns United Internet, deutsche Haushalte mit 5G versorgen.
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1&1 Drillisch und Telefonica Deutschland sind sich einig: 1&1 darf das Netz von Telefonica mitnutzen. Damit ist der Weg für einen vierten Netzanbieter in Deutschland frei. Konkret ging es bei den Verhandlungen zwischen den beiden Unternehmen um sogenanntes „National Roaming“. 1&1 hatte bei der 5G-Frequenzversteigerung im Sommer 2019 für eine Summe von 1,1 Mrd. Euro Frequenzspektrum erworben. Da das Unternehmen allerdings nicht über die entsprechende Netzinfrastruktur verfügt, muss das Netz eines anderen Anbieters mitgenutzt werden. Telefonica Deutschland erlaubt 1&1 nun die Nutzung des eigenen Netzes, der endgültige Vertrag soll im Mai aufgesetzt werden und bis Juli 2025 gültig sein.

 

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1&1 Drillisch AG Telefónica Deutschland

 

Dies kommt 1&1 sehr gelegen, fordert doch die Bundesnetzagentur, dass das Unternehmen bis Ende 2025 mindestens ein Viertel der deutschen Haushalte mit 5G versorgen soll. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom soll nun auch das Glasfasernetz weiter ausgebaut werden. Diese hat bereits zwei Millionen Glasfaseranschlüsse verlegt und versorgt zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit 5G. Die Deutsche Telekom zahlte für die entsprechende 5G-Lizenz eine Summe von rund 6,5 Mrd. Euro.

 

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Deutsche Telekom United Internet

 

Das Mutterunternehmen von 1&1 Drillisch, United Internet, veröffentlichte im Zuge der Einigung seiner Tochter mit Telefonica Deutschland auch Zahlen zum vergangenen und einen Ausblick auf das neue Geschäftsjahr. Demnach erzielte United Internet einen Umsatz von 5,36 Mrd. Euro, das EBITDA lag bei 1,22 Mrd. Euro. In 2021 wird mit einem Umsatz von 5,5 Mrd. Euro und einem EBITDA von 1,18 Mrd. Euro gerechnet. Zudem soll das Hosting-Geschäft Ionos internationalisiert und in den nächsten zwei Jahren an die Börse gebracht werden.

 

 

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