TotalEnergies steht am Donnerstagvormittag nach Vorlage des Berichts zum zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2026 im Fokus. Nach Unternehmensangaben lag das bereinigte Nettoergebnis im zweiten Quartal bei rund 6,0 Mrd. US-Dollar, während der operative Cashflow vor Veränderungen im Working Capital etwa 9,8 Mrd. US-Dollar erreichte. Das bereinigte EBITDA belief sich auf ungefähr 13,2 Mrd. US-Dollar, der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn auf rund 5,4 Mrd. US-Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal verbesserte sich damit vor allem die Cashflow-Entwicklung, zugleich sank die Verschuldungsquote zum Ende Juni auf etwa 13,1 %.
Auch operativ veröffentlichte der Konzern neue Eckdaten. Die Kohlenwasserstoffproduktion lag im zweiten Quartal bei rund 2,4 Mio. Barrel Öläquivalent pro Tag. TotalEnergies verweist dabei auf Belastungen aus dem Konflikt im Nahen Osten, während neue Projekte und eine höhere Anlagenverfügbarkeit an anderer Stelle stützten. Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen nach eigenen Angaben an geplanten Nettoinvestitionen von ungefähr 15 Mrd. US-Dollar fest.
Neben den Quartalszahlen kündigte TotalEnergies zudem eine zweite Zwischendividende von etwa 0,90 Euro je Aktie an. Das entspreche laut Unternehmen einem Anstieg von rund 5,9 % gegenüber 2025. Darüber hinaus wurde die Fortsetzung des Aktienrückkaufprogramms mit einem Volumen von bis zu ungefähr 1,5 Mrd. US-Dollar für das dritte Quartal 2026 genehmigt. Im Mittelpunkt der heutigen Veröffentlichung stehen damit vor allem die Kombination aus Ergebnis, Mittelzufluss und Kapitalrückführung.
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(Quelle: HSBC)