07 November 2019

Wirecard und Paypal: Was ist da los?

Auch im dritten Quartal verzeichnete Wirecard bei Umsatz und Ergebnis hohe Wachstumsraten. Für 2020 wird sogar ein Milliardengewinn in Aussicht gestellt. Anders als die Aktie des Bezahldienstleisters Paypal springt der Kurs aber nicht an. Leerverkäufer haben sich bereits in Position gebracht.
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Das Wichtigste zur Wirecard und Paypal vorab:

  • Starke operative Entwicklung bei Wirecard – aber die Unsicherheit bleibt
  • Paypal landet Coup mit Übernahme in China

Nach den jüngsten Vorwürfen der „Financial Times“ können sich Investoren bei Wirecard eigentlich wieder auf Bilanzzahlen konzentrieren. Am Mittwoch überzeugten die Münchner mit einer besser als erwarteten Geschäftsentwicklung. Nicht nur das Wachstum bei Umsatz und Ergebnis überraschte positiv, auch für die Zukunft sieht sich der Konzern gut aufgestellt. Demnach dürfte das Transaktionsvolumen von Neukunden im zweiten Halbjahr deutlich über dem ersten Halbjahr liegen. Für 2020 erwartet der Zahlungsabwickler sogar erstmals einen Betriebsgewinn in Milliardenhöhe. Das Wachstum wird von Partnerschaften wie z.B. mit Aldi und dem japanischen Tech-Konzern Softbank angetrieben. Auch die kürzlich erfolgte Ankündigung der Übernahme von Allscore Payment und die damit verbundene stärkere Rolle in China trägt dazu bei.

Trotzdem hat sich die Aktie vom Kurssturz nach den neuerlichen Bilanzfälschungsvorwürfen durch die Financial Times Mitte Oktober kaum erholt. Der DAX-Konzern lässt seine Zahlen durch KPMG im Rahmen einer Sonderprüfung untersuchen, um so verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. So lange aber offen ist, wann Ergebnisse vorliegen und wie diese ausfallen, halten sich Investoren mit größeren Engagements zurück. Jederzeit ist mit neuen Berichten und somit Rückschlägen zu rechnen. Darauf spekulieren zunehmend mehr Leerverkäufer: Aktuell liegt die Short-Quote bei knapp 16 Prozent aller Aktien, dies ist unter den DAX®-Werten der mit Abstand höchste Wert. Solange hier nicht endgültig Klarheit besteht, dürfte ein Befreiungsschlag ausbleiben.

 

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Paypal-Aktie erholt sich

Ganz anders reagierte die Aktie von Paypal Ende Oktober auf das gemeldete Zahlenwerk. Die seit Monaten anhaltende Talfahrt sowie der drohende Rückfall in zweistellige Kursregionen wurden abgewendet, die Papiere stehen wieder oberhalb von 100 Dollar. Ähnlich wie bei Wirecard übertraf auch die ehemalige Ebay-Tochter mit den Daten für das dritte Quartal die Prognosen der Analysten.

Im Jahresvergleich kletterte der Umsatz um 19 Prozent, die Zahl der aktiven Kunden-Accounts legte um 16 Prozent zu. Auch der Anstieg bei den Transaktionen über Paypal belegt, dass die operative Geschäftsentwicklung in die richtige Richtung zeigt. Und es gibt noch eine Gemeinsamkeit mit Wirecard: Mit der Übernahme von 70 Prozent des chinesischen Online-Bezahldienstes GoPay betritt Paypal als erstes ausländisches Unternehmen den chinesischen Markt für digitale Zahlungsdienste. GoPay ist zwar im Vergleich zu Giganten wie Alipay und WeChat Pay sehr klein, die enorme Größe Chinas weckt dennoch Fantasie.

 

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