30 Mai 2018

Bund-Future auf neuem Jahreshoch – das sind mögliche Gründe

Die gescheiterte Regierungsbildung in Italien stürzt die Euro-Zone wieder in Turbulenzen. Investoren haben nach der gescheiterten Regierungsbildung in Italien Sorgen vor einer neuen Euro-Schuldenkrise und gehen auf Nummer sicher. Sie kaufen Bundesanleihen, die ein neues Jahreshoch erklimmen.
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Die jüngst gescheiterte Regierungsbildung in Italien hat zu großer Unsicherheit in der Euro-Zone geführt. Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Vítor Constâncio, hat in diesem Zusammenhang bereits vor den Folgen einer erneuten Euro-Schuldenkrise gewarnt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden Anleger nervös, was auch am VDAX-NEW® abzulesen ist. Dieser auch als „Angstindikator“ bezeichnete Volatilitätsindex misst die implizite Volatilität für den DAX®, also dessen erwartete Schwankungsbreite, für die nächsten 30 Tage. Er notiert aktuell bei rund 19 Prozent und nähert sich seinem 10-jährigen Durchschnittskurs (auf Schlusskursbasis) von knapp 23 Prozent an. In den Wochen vor dem Anstieg pendelte der VDAX-NEW® um die 15 Prozentmarke.


Produktidee: Open End-Turbo-Optionsschein auf Euro-BUND-Future
(Kontrakt Jun 18)

Markterwartung Produktart Knock-out Barriere Hebel WKN
Steigende Kurse Call 145,1425 % 9,55 TD79RW
Fallende Kurse Put 179,5161 % 9,25 TR3UL0

Stand: 30.05.2018 – 9:26 Uhr
Weitere Informationen zu den genannten Produkten erhalten Sie u.a. über www.hsbc-zertifikate.de.

Der Emittent ist berechtigt, die Wertpapiere mit unbestimmter Laufzeit (open end) insgesamt, aber nicht teilweise, zu kündigen. Details zur Kündigung durch den Emittenten sind in den allein maßgeblichen Wertpapierbedingungen geregelt



Franken und Yen sind gefragt

Die gestiegene Unsicherheit um ein erneutes Aufflammen der Euro-Krise hat auch den Euro erfasst, der deutlich nachgegeben hat und gegenüber dem Dollar um die 1,15 USD je Euro notiert. Ein Niveau, das zuletzt im Juli 2017 erreicht wurde. Die als sichere Devisenhäfen geltenden Währungen Japanische Yen und Schweizer Franken legen wie die US-Währung zu, sind ebenfalls Nutznießer der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Dagegen kann Gold seinem Ruf als sicherer Anlagehafen nicht gerecht werden. Die Feinunze notiert, wie in den vergangenen Tagen, um die 1.300 Dollarmarke.


Produktidee: Mini Future Zertifikat auf EUR/USD

Markterwartung Produktart Basispreis Knock-out Barriere Hebel WKN
Steigende Kurse Long 0,9619 USD 0,9667 USD 5,92 TD8JXV
Fallende Kurse Short 1,3559 USD 1,3491 USD 5,84 TD88GQ

Stand: 30.05.2018 – ca. 09:30 Uhr
Weitere Informationen zu den genannten Produkten erhalten Sie u.a. über www.hsbc-zertifikate.de.

Der Emittent ist berechtigt, die Wertpapiere mit unbestimmter Laufzeit (open end) insgesamt, aber nicht teilweise, zu kündigen. Details zur Kündigung durch den Emittenten sind in den allein maßgeblichen Wertpapierbedingungen geregelt.



Bondmärkte im Krisenmodus

Dagegen ist die Entwicklung an den Rentenmärkten typisch für einen Krisenmodus. Zehnjährige italienische Staatsanleihen explodieren auf mehr als drei Prozent und notieren nun zum ersten Mal seit 2014 oberhalb vergleichbarer US-Staatsanleihen. Die derzeitige Unsicherheit hat auch dazu geführt, dass Anleger in Bundesanleihen flüchten, was einerseits die Kurse steigen und andererseits die Renditen fallen lässt. Sie notieren nun unterhalb von 0,30 Prozent, was für den Bund-Future gleichzeitig neue Jahreshöchststände bei mehr als 164 Punkten bedeutet. Der Spread zwischen zehnjährigen italienischen und deutschen Staatsanleihen ist auf mehr als 280 Basispunkte (2,8 Prozent) gestiegen - das höchste Niveau seit Ende 2013. Die sinkenden Anleihenkurse beziehungsweise steigenden Renditen in Italien haben auch die europäischen Banken belastet. Die Deutsche Bank und die Commerzbank gehören seitdem zu den größten Verlierern im DAX®. Die Deutsche Bank notiert aktuell unter zehn Euro und nähert sich seinem Rekordtief bei knapp unter 9,50 Euro an. 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


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