20 Dezember 2018

Ehemalige Börsenfavoriten Apple und Samsung auf Talfahrt

Der Börsenwert von Apple entfernt sich immer weiter von der Rekordmarke von mehr als einer Billion Dollar. Die Perspektiven des iPhone-Herstellers trüben sich ebenso ein wie jene von Samsung, wenngleich die Südkoreaner längst nicht nur aus dem Smartphone-Bereich Gegenwind haben, sondern auch aus dem Halbleitersektor.
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Die weltweite Halbleiterindustrie hat es derzeit schwer. Kaum ein Sektor ist zyklischer, also konjunkturabhängiger, als diese Branche. Wenn Unternehmen zum Beispiel aus der Auto- oder Smartphone-Industrie eine schwächere Nachfrage verspüren, senken sie umgehend ihre Bestellungen bei den Chipherstellern. Deshalb ist ihr Geschäft sehr volatil und die aktuell heraufziehenden konjunkturellen Schwierigkeiten werden schnell widergespiegelt.

Wie stark sich das Umfeld für die Halbleiterbranche eingetrübt hat, zeigen die Zahlen von Micron Technology, die unter den Erwartungen der Analysten lagen. Der US-Hersteller von Chips, überwiegend für Computer und Smartphones, hat zwar im ersten Quartal des Fiskaljahres 2018/19, den Umsatz um 16 Prozent auf 7,91 Mrd. Dollar gesteigert. Allerdings lag das laut Bloomberg leicht unter den Schätzungen der Analysten.

Zudem hat der Konzern für das laufende Quartal Erlöse von lediglich 5,7 bis 6,3 Mrd. Dollar prognostiziert - weit unter den Vorhersagen der Analysten von 7,3 Mrd. Dollar, woraufhin die Aktie eingeknickt ist. In der Mitte der Spanne würde das einen Umsatzrückgang von 18 Prozent bedeuten - das wäre das erste Minus seit 2016. Außerdem hat das Unternehmen das Investitionsbudget für das laufende Fiskaljahr zusammengestrichen.


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Chipsparte ist der wichtigste Gewinnlieferant von Samsung

Die Nachrichten von Micron sind auch schlecht für Samsung Electronics. Die Südkoreaner sind mit einem Marktanteil von jeweils rund 40 Prozent der weltweite Marktführer bei sogenannten DRAM- und NAND-Speicherchips. Zudem steuerte die Halbleitersparte zuletzt rund drei Viertel des operativen Gewinns des Unternehmens bei.

Bei der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen hat der Konzern gewarnt, dass der Gewinn des Unternehmens im ersten Quartal aufgrund der Saisonalität schwach sein werde. Allerdings solle es anschließend aufwärts gehen, weil sich das Umfeld, vor allem im Halbleiterbereich, verbessern werde. Allerdings zeichnen viele der weltweiten Konjunkturdaten ein deutlich pessimistischeres Bild: So belastet der Handelsstreit zwischen den USA und China nicht nur die chinesische, sondern auch viele andere exportabhängige Volkswirtschaften wie etwa Deutschland erheblich. Zuletzt ist der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone auf ein 34-Monats-Tief eingebrochen. Das Pendant für die US-Industrie ist auf ein 13-Monats-Tief gesunken.

In diesem Umfeld trüben sich nicht nur die Perspektiven für die Chipsparte, sondern auch für das Smartphone-Geschäft von Samsung ein. Laut der Researchfirma Gartner ist der weltweite Marktanteil der Südkoreaner im dritten Quartal auf 18,9 Prozent gesunken, vor allem weil der Zweitplatzierte, der chinesische Konzern Huawei, kräftig Marktanteile gewonnen hat. Nachdem die Samsung-Aktie auf das niedrigste Niveau seit März 2017 gesunken ist, ging der Börsenwert auf rund 233 Billionen koreanische Won (208 Mrd. Dollar) zurück.


Hochpreisstrategie von Apple birgt bei Konjunkturschwäche Risiken

Bei der aktuellen Wirtschaftslage bekommt auch der Drittplatzierte Apple zusehends Gegenwind. Im vergangenen Quartal war der Marktanteil laut Gartner mit 11,8 Prozent zwar stabil, dennoch ist das Papier in die Nähe des Sieben-Monats-Tiefs abgerutscht. Die Marktkapitalisierung liegt inzwischen bei 787 Mrd. Dollar, deutlich unter dem Rekordwert von etwas mehr als 1,1 Billionen Dollar. Investoren befürchten, dass der iPhone-Absatz bei einer Abkühlung des Wachstums der Weltwirtschaft deutlich unter Druck kommen könnte, zumal die Geräte schnell 1.000 Dollar und mehr pro Stück kosten. Investoren sind zusätzlich verunsichert, weil Apple keine Absatzzahlen mehr für seine Geräte, wie iPhones und iMacs, veröffentlichen wird. Für Aufsehen hat bei Investoren außerdem gesorgt, dass der US-Chiphersteller und Apple-Zulieferer Cirrus Logic die Umsatzprognose für das laufende Quartal deutlich gesenkt hat. Laut den Unternehmensangaben stammen rund 80 Prozent der Konzernerlöse von Apple.


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