05 April 2026

Wochenausblick – Fokus auf Inflation und Industriestärke

Zum Start in die neue Börsenwoche informieren wir jeden Sonntag über Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen und mehr. Diese Woche erwartet uns eine Menge spannender Quartalszahlen und Konjunkturdaten. Alle wichtigen Termine haben wir für Sie im HSBC-Wochenausblick zusammengestellt:
April
02
02.04.2026 | 18:00
Chemieindustrie unter Druck
April
01
März
30
30.03.2026 | 15:45
BYD unter Druck im Heimatmarkt
März
25
März
19
März
17
17.03.2026 | 12:00
Mutares meldet Rekordumsatz
März
13
März
12

Montag:

Aufgrund des Feiertags bleiben am Montag in Europa die Börsen geschlossen. In den USA findet der reguläre Börsenhandel statt. Trotz des Feiertags liefert der Sentix-Konjunkturindex ein wichtiges Stimmungsbild des Investorenvertrauens der Eurozone. Ein höherer Wert spiegelt eine positive Haltung der Investoren wider und kann den Euro stärken, während ein niedrigerer Wert den Euro belasten könnte. Auf amerikanischer Seite werden vom Institute for Supply Management (ISM) die monatlichen Daten zum Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen veröffentlicht. Dieser basiert auf der Befragung von Einkaufsmanagern in den USA. Liegt der Indexwert über 50, kann auf ein allgemeines Wachstum der amerikanischen Dienstleistungsbranche geschlossen werden und den US-Dollar tendenziell stärken.

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S&P 500®

 

Dienstag:

Am Dienstag rückt die Veröffentlichung des 4-Wochen-Durchschnitts für die ADP Beschäftigungsänderung der USA in den Fokus. Dieser Wert bietet sowohl einen Einblick in die Dynamik des US-Arbeitsmarktes im privaten Sektor abseits der Landwirtschaft als auch einen Hinweis für die Konsumausgaben. Der von S&P Global sowie Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlichte Composite Einkaufsmanagerindex (EMI) zeigt die wirtschaftliche Aktivität in der Eurozone sowie in Deutschland in Bezug auf das verarbeitende Gewerbe und die Dienstleistungsbranche.

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DAX®

 

Mittwoch:

Auf Unternehmensseite veröffentlicht am Mittwoch eines der weltweit größten Mineralöl- und Erdgasunternehmen, Shell plc, seine Quartalsergebnisse. Zudem liefern die US-amerikanischen Unternehmen Constellation Brands im Bereich der Getränkeherstellung, der Halbleiterproduzent Applied Materials sowie die Fluggesellschaft Delta Air Lines ihre Geschäftszahlen. Zur Wochenmitte werden des Weiteren für die Eurozone die Einzelhandelsumsätze und der Erzeugerpreisindex berichtet. Die Werksaufträge in Deutschland sowie die Handelsbilanz der Importe und Exporte für Güter und Dienstleistungen in Frankreich bieten einen Indikator dafür, wie widerstandsfähig sich die europäische Wirtschaft gegenüber globalen Lieferketten-Herausforderungen und schwankender Nachfrage zeigt. Abgerundet wird der Handelstag durch das FOMC-Protokoll der US-Notenbank Fed, das den Anlegern Rückschlüsse auf die künftige Zinspolitik ermöglicht.

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Shell plc Constellation Brands Inc. Applied Materials Inc. Delta Air Lines Inc

 

Donnerstag:

Der bevorstehende Donnerstag präsentiert Impulse für die Zins- und Konjunkturerwartungen in Deutschland und den USA. In Deutschland spiegelt die Handelsbilanz den Saldo zwischen Exporten und Importen wider und misst somit die globale Wettbewerbsfähigkeit. Das Statistische Bundesamt Deutschland zeigt zusätzlich im Rahmen der Industrieproduktion wie stark die Produktion tatsächlich ausgelastet ist. In den USA werden die Werte des Bruttoinlandsprodukts (BIP) veröffentlicht und annualisiert ausgewiesen, das heißt, die Wachstumsrate des Quartals wurde auf das gesamte Jahr hochgerechnet. Der monatlich präsentierte, amerikanische Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) gibt zudem einen Hinweis auf die Preisveränderung im Waren- und Dienstleistungssektor. Dieser gilt als bevorzugtes Maß der US-Notenbank Fed für die Inflation.

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Dow Jones Industrial Average

 

Freitag:

Zum Abschluss der Handelswoche stehen zentrale Daten zur Inflation in Deutschland und in den USA im Vordergrund. In Deutschland werden der Verbraucherpreisindex im Monats- sowie Jahresvergleich ausgewiesen. Parallel dazu richtet sich der Blick über den Atlantik auf die US-Verbraucherpreise, wobei der Fokus neben der Gesamtrate vor allem auf der Kernrate liegt, die schwankungsanfällige Komponenten wie Lebensmittel und Energie ausklammert. Erweitert werden diese Zahlen vom Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, das als wichtiger Frühindikator für die Konsumbereitschaft der US-Haushalte und deren langfristigen Inflationserwartungen dient.

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EUR/USD

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